Ortelsburg

Kreisgemeinschaft Ortelsburg e.V.

Heimat- und Familienforschung
(Letzte Aktualisierung dieser Seite: Februar 2002)

Martin Jend betreut im Rahmen der  GeAGNO (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg / Ortelsburg) eine "Historische Einwohner-Datenbank", aus der er Auskunft erteilt.

Die GeAGNO wertet seit vielen Jahren Quellen aus deutschen und polnischen Archiven aus. Durch die Zusammenarbeit zahlreicher Familienforscher konnten im Laufe der Jahre nahezu sämtliche noch erhaltene Kirchenbuchteile zum Kreis Ortelsburg und zahlreiche weitere Quellen aus dem Staatsarchiv Allenstein, die in Deutschland nicht verfügbar sind, für die Familienforschung bearbeitet werden. 
Alle Ergebnisse der GeAGNO sind in zwei zentralen "Historischen Einwohner-Datenbanken" zusammengeführt, die allein für den Teil Kreis Ortelsburg nahezu 1 Million Datensätze enthalten. Die Historische Einwohner-Datenbank der GeAGNO kann insbesondere für den Familienforscher, der an einem "toten Punkt" angelangt ist, für seine weiteren Forschungen genutzt werden. 

Anfragen können gerichtet werden an den Datenbankverwalter:
Martin Jend, Wagnerstr. 5 B, 53332 Bornheim
Tel.:  02227 -  912 789
Fax.: 02227 -  912 792
E-mail: m.jend@t-online.de

Michael Bulitta hat im Rahmen der  GeAGNO  (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg-Ortelsburg) eine Internetseite erstellt. Diese Seite ist eine wahre Fundgrube für den Ortelsburger Familienforscher. Sie enthält unter anderem geschichtliche Daten über den Kreis  Ortelsburg sowie eine Auflistung aller Artikel, die im Ortelsburger "Heimatboten" erschienen sind. 

Marc Plessa betreibt im Rahmen der Historischen Masurischen Vereinigung, http://www.historische-masurische-vereinigung.de eine interessante Internetseite für den Familienforscher, der in Masuren nach seinen Vorfahren sucht. 
Diese Internetseite enthält unter anderem eine umfangreiche "Linkliste". 
 

Olaf Göbeler 
Ahnenforschung leicht gemacht - eine Hilfestellung nicht nur für den "Einsteiger"
Bevor der Interessierte mit der Ahnenforschung beginnt, sollte er sich zunächst mit der Region, in der seine Vorfahren einst lebten und mit der Geschichte vertraut machen. 
Dann ist folgendes zu klären: 

1. Welcher Konfession gehörte der Vorfahr an? 
2. In welchem Ort wohnte er?
3. Ist der Ort irgendwann umbenannt worden?
4. Zu welcher Kirche gehörte der Ort?
5. Zu welchem Verwaltungsbezirk gehörte der Ort?

Über den Punkt 3 gibt der Ortelsburger "Heimatbote" (Ausgabe 1996) auf den Seiten 92-95 Auskunft. 

Es gibt auch Bücher, die zu den Punkten 4-5 informieren wie: Das Werk von Johann Friedrich Goldbeck mit dem Titel "Vollständige Topographie des Königreich Preußen" aus dem Jahr 1785 sowie das Werk von Samuel Gottlieb Wald, mit dem Titel "Topographische Übersicht des Verwaltungsbezirks der königlich preußischen Regierung zu Königsberg in Preußen" aus dem Jahre 1820. Beide Bücher sind vom "Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen" als Sonderschrift Nr. 7 und Nr. 43 nachgedruckt worden. Diese Bücher sollten in jeder größeren Bibliothek vorhanden sein. Sie können auch über jede Stadtbücherei per Fernleihe beschafft werden. 

Eine gute Adresse ist beispielsweise die Martin Opitz Bibliothek in Herne. Hier hat man sich auf die Ostgebiete spezialisiert.

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStAPK) in Berlin
Bis 1944 war das Staatsarchiv Königsberg das wohl wichtigste Archiv in Ostpreußen. Die wertvollen Akten wurden zu Kriegsende nach Goslar und Merseburg ausgelagert. Hauptsächlich jüngere Bestände sind nach 1945 der polnischen Verwaltung übergeben worden. Die wichtigsten der historisch bedeutsamen Akten blieben jedoch in deutschem Besitz. Nach der Wiedervereinigung wurden die Bestände im GStAPK in Berlin untergebracht und bilden heute die Hauptabteilung XX (XX HA). Eine kleine Auflistung nachstehender Bestände soll die Möglichkeiten einer Forschung veranschaulichen:

Abkürzungen 

Ostpr. Fol.

= Ostpreußischer Foliant

OF

= Ordensfoliant

OBA

= Ordensbriefarchiv 

EM

= Etatministerium

GHS

= Generalhufenschoß - Kataster

Rep.

= Repositur 

PT

= Prästationstabelle

Die nachstehend aufgeführten Signaturen stammen aus neueren Schriften, wie auch aus der Zeit um 1900 und sind daher nur als Wegweiser zu betrachten. Auf jeden Fall müssen sämtliche Signaturen mit den aktuellen Findbüchern verglichen werden.
 

Ostpr. Fol. 125

= Lehnbücher Amt Ortelsburg

Ostpr. Fol. 262 / 262a 

= Lehnbücher Amt Ortelsburg (neuere Abschriften ?)

OF 200 b II 

= Zinsbuch Komturei Elbing 1446,1447,1450

OF 166a

= Zinsbuch Haus Elbing 1426 - 1451

OF 183 von 1520

= Abgabeleistungen Amt Ortelsburg (keine Namen)

OBA 22935 von 1519 

= Musterung für bevorstehenden Krieg (mit Namen)

Ostpr. Fol. 1271 

= Kirchenvisitation 1528

Ostpr. Fol. 1273

= Kirchenvisitation 1541

Ostpr. Fol. 1274

= auch noch Kirchenvisitation 1541

EM 104e3 Nr.1

= Schreiben des Bischofs über Ortelsburg und Schöndamerau von 1538

EM 83 Nr.4

= Musterung im Amt Ortelsburg von 1540

EM 104e3 Nr.16

= enthält Kirchensachen 1558

EM 104d1 Nr. 724

= enthält Kirchensachen 1565

Ostpr. Fol. 513

= enthält Erbhuldigung 1570

Ostpr. Fol. 534

= enthält Erbhuldigung 1578

Ostpr. Fol. 1283 

= enthält Kirchenvisitation 1579

Ostpr. Fol. 1284 1?

= enthält Kirchenvisitation 1586

Ostpr. Fol. 15579-15586

= Prästationstabellen Amt Ortelsburg

Ostpr. Fol. 15568-15571

= Prästationstabellen Amt Mensguth

Ostpr. Fol. 15532-15587

= Prästationstabellen Amt Friedrichsfelde

Ostpr. Fol. 15613-15617a

= Prästationstabellen Amt Willenberg

O.F. 5a

= Schadenbuch (1411-1414)

O.F. 5b 

= Schadenbuch (1411-1419)

O.F.130 

= Das große Bestallungsbuch

O.F.131

= Das große Zinsbuch

Ostpr. Fol. 7404 

= Amtsrechnung Amt Neidenburg 1599/1600

Ostpr. Fol. 605

= Erbhuldigung 1613 (Schöndamerau S.303)

Ostpr. Fol. 427

= Amt Ortelsburg Lehnbücher Mannlehen / magdeburgische Güter

Ostpr. Fol. 428

= Amt Ortelsburg Lehnbücher kölmische und preußische Freigüter

Ostpr. Fol. 429

= Amt Ortelsburg Lehnregister über die Lehn

Ostpr. Fol. 430

= Amt Ortelsburg Lehnbücher (Kopien und Verschreibungen)

EM 83m Nr. 15

= Musterung 1626

Ostpr. Fol. 829 

= Berichte über die Tataren und die Pest 1656 (Schöndamerau S. 583)

EM 104d1 Nr.784

= Kirchenrevision 1667 

EM 104 h1 Nr.76

= Handwerkerlisten 1671 (Schöndamerau S.6)

EM 87d Nr. 29

= Erbhuldigung 1677 / 1687 

Ostpr. Fol. 1289

= Kirchen und Schulrevision 1686 (Schöndamerau S 10)

derselbe 

 = Kirchen und Schulrevision 1694 (Schöndam. S. 235)

Ostpr. Folianten 263-268 

= Hausbücher Amt Ortelsburg (sehr bedeutsam für den Familienforscher wegen familienrechtlicher Vorgänge)

Ostpr. Fol. 1290

= Kirchen und Schulrevision 1708 (Schöndam. S.261)

EM 107, EM 108, EM4a Nr.66 

= Pestschäden 1711

EM 4t Nr.5 

= Bericht des Amtes Ortelsburg an Regierung über das Amt

Rep. 5 Tit.2 Ortelsburg Nr.1 

= Berichte über die Dörfer mit Namen der Siedler und Karten von 1723.

EM 104e1 Nr.11 S.13 

 = Bericht des Saalfelder Erzpriesters Pauly 1724

Rep.5 Tit.22 I Nr.2 Vol.1 S.129

 = Bericht von Amtshauptmann v. Gaudecker vom 14.2.1730

Rep.2 Tit.20 Nr.86b 

= General Kirchen und Schulvisitation 1884


 

Die Kirchenbücher des Kreises Ortelsburg

Jeder, der irgendwann mit der Ahnen- und Familienforschung begonnen hat, weiß, wie schwer der Einstieg in diese Materie ist. In der Regel sind die Familiendaten der um 1880 geborenen Generation bekannt, doch in vielen Familien sind schon die Daten der Generation davor unbekannt. Ein großes Problem bei der Suche nach den Daten der Vorfahren sind natürlich die Verluste der Kirchenbücher und Unterlagen der Standesämter. Erstmals wurden die Kirchenbuchbestände in den Pfarrämtern 1903 erfaßt und eine Übersicht veröffentlicht. 

Bestände 1903
 

Evangelische Kirche 

Taufregister 

Heiratsregister

 Sterberegister

Friedrichshof

1766-

1760-

1765-

Puppen

1898-

1898-

1898-

Fürstenwalde

1816-

1816-

1816-

Gawrzyalken (Wilhelmsthal)

1902-

1902-

1902-

Klein Jerutten

1754-(später 1769)

1769-

1769-

Kobulten

1769-1787, 1796-

1797-

1795-

Lipowitz (Lindenort)

1898-

1898-

1898-

Mensguth

1714-

1714-

1767-

Ortelsburg

1703-1740, 1752-

1703-

1703-

Ortelsburg, Militär

 

 

 

1. Jägerbataillon

1813-1867

1813-1867

1813-1867

3. Bat. Landw. Reg. 3

1833-1879

1833-1879

1833-1879

Füs. Bat. 3, Ostpr. Gren. Regt. Nr. 4 (nachmalig "König Friedrich II.")

1886-1890

1886-1890

1886-1890

Jäger Bat. "Graf York"

1890-

1890-

1890-

Passenheim

1660-1671, 1676-

1782-

1783-

Rheinswein

1690-1714, 1719-

1723-

1723-

Schöndamerau

1694-1713, 1732-

1770-

1768-

Theerwisch

1760-

1760-1824- 1833-

1767-

Jablonken (Wildenau)

1813-

1813-

1813-

Willenberg

1722-

1817-

1766-1770, 1796-

Opalniec (Flammberg)

1893-

1893-

1893-

Im 1. Weltkrieg wurden die Bestände teilweise vernichtet und später mit Duplikatsbeständen aus den Amtsgerichten und Archiven der Kircheninspektion aufgefüllt. 

Der II. Weltkrieg brachte für viele Gemeinden und Ämter die totale Vernichtung der Aktenbestände. Vom Kreis Ortelsburg konnten nur Fragmente dieser wichtigen Dokumente gerettet werden. Sie lagern heute in polnischen und deutschen Archiven. 
Wie jüngste Funde beweisen, kann es noch vereinzelt Kirchenbücher geben, die bislang unentdeckt geblieben sind. 
Beispiele dieser Art sind Fragmente der Kirchenbücher von Kobulten, Theerwisch und Friedrichshof. Aufbewahrungsorte dieser wertvollen Akten in Deutschland sind das Evangelische Zentralarchiv in Berlin, das Bischöfliche Zentralarchiv Regensburg, das GStAPK in Berlin und das Sächsische Staatsarchiv Leipzig.

Von einigen Kirchenbüchern gibt es Mikroverfilmungen, die von den Mormonen erstellt wurden und dem Interessierten in den über das ganze Bundesgebiet verteilten Forschungsstellen gegen eine Leihgebühr von ungefähr 10 DM pro Filmrolle zugänglich gemacht werden. 

Eine weitere Gelegenheit, Kirchenbücher einzusehen, wird dem Forscher durch Arbeitsgruppen, wie z.B. der GeAGNO (Genealogische Arbeitsgemeinschaft Neidenburg-Ortelsburg), ermöglicht. Unter ihrer Federführung sind Bestände von Passenheim, Willenberg und Fürstenwalde bereits veröffentlicht worden. Die Register von Friedrichshof werden folgen. Von Alfred Jakubassa † wurde in langjähriger Arbeit das Tauf- und Heiratsregister von Klein Jerutten in Buchform herausgebracht. Parallel dazu bearbeitete Romania Demanowski die Register des Kirchspiels Klein Jerutten.
 

Die Grundbücher und Grundbuchakten des Kreises Ortelsburg

Eine wichtige Quelle für die Ahnen- und Familienforschung sind Grundbücher und Grundbuchakten. Grundbücher geben Auskunft über den Besitz, die Lasten und den Namen des Eigentümers. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Grundbuchakten. In ihnen befinden sich Informationen, wie etwa Testamente, Verträge und Urkunden ab ca. 1850. Diese Dokumente lagern im Archiwum Panstwowe w Olsztynie (Staatsarchiv Allenstein). Seit Juni 2000 bedarf es keiner Genehmigung des polnischen Innenministeriums mehr, um das Archiv zu besuchen. Jedoch liegt die Erteilung der Genehmigung nun im Kompetenzbereich des zuständigen Direktors. In der Regel kommt man im Archiv mit der deutschen Sprache gut zurecht.
 

Die Prästationstabellen und Mühlenconsignationen des Amtes Ortelsburg

Bei den Prästationstabellen handelt es sich um eine Form von Steuerlisten, in denen, nach Orten sortiert, die Namen der Besitzer, die Grundstücksgröße und der rechtliche Status des Besitzers (Kölmer, Scharwerksbauer usw.), vermerkt ist. Außerdem gibt es noch die Information, ob das Grundstück ererbt, erheiratet oder erkauft wurde. 

Das Amt Ortelsburg (ab 1818 Kreis Ortelsburg) unterteilte sich in die drei Domänenämter: Ortelsburg, Friedrichsfelde und Mensguth. Als viertes Domänenamt wurde 1818 Willenberg vom Kreis Neidenburg abgetrennt und Ortelsburg zugeschlagen. Von den Domänenämtern sind die Prästationstabellen von 1774-1840 erhalten. 
Das Domänenamt Mensguth stellte seine Verwaltungstätigkeit schrittweise ab 1818 ein und Ortelsburg übernahm den Mensguther Verwaltungsbereich. So befinden sich die Tabellen der Jahrgänge 1824 und 1840 bereits in den Ortelsburger Listen. Die wohl wichtigste Prästationstabelle für den Forscher ist in den meisten Fällen die von 1840. In ihr läßt sich nicht nur der Besitzer des Jahres 1840 ermitteln, sondern auch ein oder zwei Vorbesitzer. Mit etwas Glück gibt es auch Nachträge mit dem Namen der Besitzer von 1850-1870. 

Eine andere Quelle sind die Mühlenconsignationen. Im 18. Jahrhundert standen die Bauern unter dem Mahlzwang, das heißt, sie durften ihr Korn nur bei einer bestimmten Mühle mahlen lassen. Im Gegensatz zu den Prästationstabellen werden in den Mühlenconsignationen auch die Haushalte der Instleute erfaßt und nicht nur die der Grundbesitzer. Man erhält Informationen über jeden Haushalt. Es wird die Anzahl der Kinder (über 12 J. und unter 12 J.) vermerkt, die Anzahl von Personen über 60 Jahren und die Anzahl des Gesindes. Die Mühlenconsignationen haben auch deshalb einen besonderen Wert, weil sie Listen aufweisen, in denen auch die sonst selbständigen Gutsbezirke mit den adligen Dörfern aufgeführt werden.
Die Originale der Prästationstabellen und Mühlenconsignationen befinden sich hauptsächlich im GStAPK in Berlin. Allerdings haben auch von diesen Archivbeständen die Mormonen Verfilmungen erstellt, die in ihren Forschungsstellen eingesehen werden können. In der Regel befinden sich die Mühlenconsignationen im Anhang der Prästationstabellen und es kommt vor, daß nicht alle Dokumente auf eine Filmrolle (60 m) gepaßt haben. Es ist daher sehr von Vorteil, wenn alle Filme gleichzeitig bestellt werden, um hier ohne Unterbrechung arbeiten zu können. Zu beachten ist bei der Bestellung, daß die Prästationstabellen bei den Mormonen unter dem Titel "Grundleihenbücher" geführt werden. Unter dem Namen des jeweiligen Domänenamtes sind die Filmnummern in der Datenbank der Mormonen zu finden. Einige Prästationstabellen von Friedrichsfelde befinden sich im Besitz des Staatsarchives Allenstein.
 

Die Amtsrechnungen des Ortelsburger Gebiets

Die Amtsrechnungen sind mit die ältesten Verwaltungsakten in Ostpreußen. Seit der Ordenszeit führte jedes Amt ein Buch über die Einnahmen und Ausgaben in seinem Verwaltungsbereich. So finden sich über jede Stadt, jedes Dorf und Gut Informationen zu den Privilegien und Abgaben. Die Zinsdörfer und Städte sind besonders von Bedeutung, weil nur in deren Fall die Namen der Bauern oder Bürger genannt werden. Leider war es bis um 1680 noch nicht üblich, immer den Familiennamen zu schreiben, daher sind oft nur die Vornamen vermerkt. Doch sollten unbedingt auch die frühen Jahrgänge eingesehen werden. Die Amtsrechnungen sind aber nicht nur für den Familien- und Ahnenforscher von Bedeutung, sondern ganz besonders auch für den Historiker und Heimatforscher, weil sich in ihnen die Auswirkungen von geschichtlichen Ereignissen verfolgen lassen, wie beispielsweise beim Tatareneinfall 1656. Aus dem Ortelsburger Gebiet sind die Amtsrechnungen wie folgt vorhanden:
 
 

Amt

Jahrgänge

Signatur GStAPK

Mormonen Film Nr.

Friedrichsfelde

1753-1819 

Ostpr. Fol. 3889-3930 -

--

Mensguth

1675-1800

Ostpr. Fol. 6948-6999

0071039 (nur Auszüge)

Ortelsburg 

1599-1751 

Ostpr. Fol. 7926-8073

0071044 (nur Auszüge)

Willenberg 

1701-1832

Ostpr. Fol. 12084-12130

0071062 (nur Auszüge)

Die Auszüge aus den Amtsrechnungen haben bei den Mormonen den Titel Steuer- und Bauernlisten. Von Mensguth handelt es sich um die Jahrgänge 1675, 1718, 1738 und 1750. Von Ortelsburg gibt es Verfilmungen von den Jahren 1601, 1621, 1646, 1686, 1717, 1724 und 1745. Auszugsweise gibt es Filme der Willenberger Amtsrechnung von 1728 und 1750.
Die älteste verfilmte Akte des Ortelsburger Amtes datiert aus dem Jahr 1539/40. Es handelt sich hier um das sogenannte "Nachtverzeichnis". Darin finden sich die Namen des Adels und die der Freien und Bauern. Allerdings werden häufig nur die Vornamen genannt und um diese Schrift entziffern zu können, muß der Leser schon ein fortgeschrittener Experte für alte Schriften sein (Film Nr. 0071006 bei den Mormonen. Titel: "Einwohner und Steuerliste"). Im GStAPK Berlin lautet die Signatur Ostpr. Fol. 911a Nr.23.
 

Das Generalhufenschoßprotokoll

Dort wo die Amtsrechnung keine Namen preisgibt, wie im Falle der Frei-, oder auch kölmischen Dörfer, können die Generalhufenschoßprotokolle weiterhelfen. In diesen Akten werden die Namen der "Freien" genannt, also die Besitzer, deren Grundstücke nach kölmischem- oder magdeburgischem Recht verschrieben wurden. Oftmals gab es auch Grundstücke mit diesen Privilegien in den Zinsdörfern wie Mensguth, Wappendorf, Bottowen (Bottau) oder Rudzisken (Rudau). Meist hatten die Krüger und Schulzen diese Grundstücke im Besitz. Bei den Mormonen gibt es aus diesen Katasterakten die Jahrgänge 1717 und 1748. Sehr ausführlich ist hier hauptsächlich das Jahr 1748, die Filmnummer lautet 1187089. Außerdem befindet sich auf diesem Film eine Steuerliste aus dem Jahr 1782 mit folgenden Dörfern:
"Achodden, Babandten, Bottowen, Cammerckrug, Caspersguth, Dimmern, Frentzen, Geislingen, Georgenguth, Gillau, Gonschorowen, Grammen, Haasenberg, Jelinowen, Alt Keykuth, Neu Keykuth, Kobbelhals, Lehmanen, Lehlesken, Leynau, Marxöwen, Mensguth, Michelsdorf, Millugken, Mingfen, Narreythen, Olschöwken, Großrauschken, Rudtkowen, Rudzisken, Rummy, Samplatten, Scheufelsdorf, Schöndamerau, Schwirgstein, Szepanken, Seedantzig, Seeloncken, Wappendorf, Waplitz."
 

Die Kirchenrechnungen des Amtes Ortelsburg

Ähnlich wie die Ämter, mußten auch die Pfarrer Buch über ihre Einnahmen und Ausgaben führen. In diesen Kirchenrechnungen gibt es die sogenannten Decemlisten. Der Decem ist im heutigen Sinne die Kirchensteuer. Für jeden Einwohner des Kirchspiels mußte diese Abgabe an die Kirche gezahlt werden, selbst für die Kinder. Leider wurden diese Listen nicht immer ausführlich und genau geführt. In vielen Jahrgängen wird nur der entrichtete Betrag einer ganzen Ortschaft angegeben und in manchen Jahrgängen das Dorf mit allen Einwohnern unter Angabe des Grundbesitzes. Allerdings sind von diesen Jahrgängen, wie im Fall der Kobulter Akten, nur sehr wenige vorhanden.

Vom Amt Ortelsburg sind nur von zwei Pfarrämtern größere Bestände dieser Akten erhalten geblieben, es sind die bereits erwähnten von Kobulten und Passenheim; der Rest ist vernichtet oder wartet auf seine Entdeckung. Kirchenrechnungen von Kobulten (1697-1922) und Passenheim liegen im Staatsarchiv Allenstein. Ein Teil der Passenheimer Kirchenrechnungen liegen noch vor Ort.
 

Die Standesamtsakten des Kreises Ortelsburg

Diese Dokumente sind die wohl präzisesten Auskunftgeber überhaupt. Seit dem 1. Oktober 1874 gab es im Kreis Ortelsburg Standesämter zur Beurkundung sämtlicher Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle. Eine genaue Übersicht über den gesamten Bestand an erhalten gebliebenen Dokumenten zu erstellen ist, genau wie bei den Kirchenbüchern, sehr schwer.

Die polnischen Standesämter geben alle Bestände, die älter als hundert Jahre sind, an die Staatsarchive ab. Die Bestände verteilen sich über mehrere Archive in Polen. Größere Bestände lagern noch vor Ort in Passenheim und Ortelsburg Die Einsicht ist hier aber sehr schwierig oder manchmal auch ganz unmöglich. Den Schwerpunkt bildet inzwischen das Staatsarchiv Allenstein. Detaillierte Aufstellungen über die Bestände hat der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen in der Altpreußischen Geschlechterkunde (APG) veröffentlicht. Die APG 1993 Band 23, enthält die bis zu diesem Zeitpunkt in Allenstein befindlichen Aktenbestände. Eine weitere Ausgabe der APG von 1996 enthält den Bestand der noch in Ortelsburg befindlichen Akten.
Auch ein Artikel im "Ortelsbrger Heimatboten" des Jahrgangs 2000 (S.162) vermittelt einen guten Überblick über Bestände im Staatsarchiv Allenstein.
 

Die Vasallentabellen

Bei diesen Tabellen handelt es sich um eine Auflistung des Ostpreußischen Adels und den ritterdienstpflichtigen freien Bauern. Von Bedeutung sind diese Verzeichnisse ganz besonders bei der Suche adliger Vorfahren und Gutsbesitzer. Es sind aber auch einige Dörfer im Willenberger Gebiet, wie etwa Glauch oder Sendrowen, sehr ausführlich aufgeführt mit Namenlisten. Dabei wird der Besitzer des ritterdienstpflichtigen Grundstückes mit seinem Alter genannt, die Grundstücksgröße und die Anzahl der Söhne mit deren Alter. Bei den Mormonen sind die Vasallentabellen unter den Filmnummern 0071070 - 0071075 einzusehen.
 

Die Erbhuldigungsakten

In den gewaltigen Beständen des GStAPK befinden sich Dokumente in den Akten des Etatsministerium, die der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen veröffentlicht hat. Es handelt sich hier im wesentlichen um die Erbhuldigungsakten aus den Jahren 1642, 1663 und 1690. 
Der Adel und die Freien mußten einen Eid auf den Kurfürsten schwören und einige reisten aus diesem Anlaß bis nach Königsberg. Die Hauptmasse der Leute aus den Freidörfern konnte den Eid im Amtshaus zu Ortelsburg ablegen. Hans Heinrich Diehlmann hat diese Akten ausgewertet und durch den Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen als Sonderschriften Nr. 45 in 3 Bänden veröffentlicht.
 

Die Kirchen- und Schulvisitationen des Amtes Ortelsburg

Die Akten der Kirchen- und Schulvisitation des Jahres 1579 liefern wertvolle Informationen. Der größte Teil dieses Protokolls wurde bereits veröffentlicht. Zuletzt erschien in der APG 1985 ein Beitrag von Otto Wank. Dieser Beitrag enthält eine komplette Übersicht über die Namen der Hausvorstände des Jahres 1579 in den Dörfern des Amtes Ortelsburg mit Angabe des Besitzes und der Zahlungen an Decem und Rauchgeld an die Kirche.
 

Die Schulakten des Kreises Ortelsburg

Bei dem häufig sehr dürftigen Quellenmaterial können die Schulakten wichtige Informationen liefern. Jedoch ist ihre Qualität sehr unterschiedlich, je nach dem, wie gründlich sie von den Lehrern geführt worden sind. Doch lassen sich oftmals Schülerlisten mit Angabe des Alters der Kinder und Namen der Väter finden. Darüber hinaus sind die Akten äußerst wertvoll für die Zeitgeschichte eines jeden Dorfes. Diese Akten lagern heute im Staatsarchiv Allenstein.
 

Die Kreisblätter des Kreises Ortelsburg

Das Kreisblatt ist eigentlich ein Amtsblatt. In ihm wurden die amtlichen Mitteilungen über Gesetze, Anordnungen und andere Vorgänge mitgeteilt. Es lassen sich aber auch allgemeine Informationen über einzelne Personen finden. So gibt es Listen über die Einberufung zum Militär, über die Erlaubnis zur Jagd, über Wahlen zum Schulzenamt und die Impflisten. Ganz besonders diese sind von Interesse, weil hier der Name des Kindes und des Vaters genannt wird. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Impfling zu diesem Zeitpunkt etwa 9 Monate alt gewesen ist. 

Heinz Rayzik hat die Kreisblätter der Jahrgänge 1843-1922 nach personenkundlichen Gesichtspunkten ausgewertet und durch die   GeAGNO  veröffentlicht. Diese Arbeit kann in der Heimatstube der Kreisgemeinschaft Ortelsburg in Herne und in der Martin Opitz Bibliothek in Herne eingesehen werden. Einzelne Kreisblätter liegen inzwischen auch als kopiertes Original in der Ortelsburger Heimatstube und sind besonders für die Heimatkunde von Bedeutung.
 

Literaturvorschläge

Mit den zuvor gemachten Erklärungen zu den genannten Archivalien ist für künftige Forscher der Weg um ein Vielfaches einfacher geworden. Dennoch gibt es noch Literatur, die aus meiner Sicht nötig erscheint. Wie bereits anfangs erwähnt, sollten einige Kenntnisse über die Geschichte der Region vorhanden sein. Dazu empfehle ich ein Buch mit dem Titel "Geschichte Masurens" (ISBN 3.511.00413.6.) von Dr. Max Töppen (Preis: 125 DM). Dieser Gelehrte, er war Rektor am Gymnasium in Hohenstein, schrieb dieses Standardwerk über Masuren 1870. Es wird von Historikern auf deutscher und polnischer Seite sehr geschätzt. Wem der Preis zu hoch erscheint, kann sich das Buch auch in einer Bibliothek ausleihen. 

Als Fortsetzung des Werkes von Dr. Max Töppen kann man eine Arbeit von Dr. Andreas Kossert betrachten. Als Historiker widmet er sich speziell der Zeit in Masuren nach 1870 und insbesondere dem Kreis Ortelsburg, weil seine eigenen Vorfahren aus Rohmanen stammen. 
Das Buch mit dem Titel: Andreas Kossert: Masuren - Ostpreußens vergessener Süden, erscheint Mitte September 2001 im Siedler - Verlag Berlin und kann unter der ISBN - Nr. 3 - 88680 - 0 im Buchhandel bestellt werden. 

Wer sich speziell nur über eine Stadt oder ein Kirchspiel im Kreis Ortelsburg informieren möchte, dem sei der Besuch in der Heimatstube der Kreisgemeinschaft Ortelsburg in Herne empfohlen. Hier liegen zahlreiche Chroniken zu diesem Thema. Einige Chroniken, wie die von Kobulten oder Mensguth, beinhalten aus den bereits genannten Archivalien reichlich Material. Im Falle der Mensguther Chronik sind es über 2600 Datensätze.

Ein weiteres Problem sind die alten Schriften, in denen die Archivalien verfaßt sind. Hier können Werke wie "Leseschlüssel zu unserer alten Schrift" von Paul Arnold Grun, erschienen im C.A. Starke Verlag oder die Veröffentlichungen vom Verlag Degener & Co von großem Nutzen sein.
 

Literatur in der Martin Opitz Bibliothek
 

Signatur

Titel

Gen 821

Verzeichnis der Ostpreußischen und Danziger Kirchenbücher 1939

Gen 813

Verzeichnis des ev. Zentralarchives Berlin

Gen 811

Verzeichnis der kath. Kirchenbücher in Regensburg

Gen 816

Personenstandsbücher in Berlin

Gen 812 1-3

Bestand Kirchenbücher in Leipzig

Gen B 10

Namensammlung Quassowski 

Gen B 15 

H. Gollub: Stammbuch der ostpreußischen Salzburger

BR 334

Ziesemer: Das große Ämterbuch des dt. Orden

BC 140

Hennenberger: Erklärung der preußischen Landtafel

BC 93

Voigt:Codex Diplomaticus Prussia, Urkundensammlung zur älteren Geschichte Preußens

BG 98 

Mortensen: Preußische Siedlung im östlichen Ostpreußen in 
der Hochordenszeit

Archiv Ortelsburg

42 Urkunden 17.Jahrhundert, Stadtgründung

CB 5

Goldbeck: Topographie Preußens, Original

BC 16

Töppen: Geschichte Masurens 

85.387 

Paul Arnold Grun: Leseschlüssel zu unserer alten Schrift

AA 46 

Gollub: Die Masuren

BG 25

Döhring: Über die Herkunft der Masuren

AD 366

Bahlow: Niederdeutsches Namenbuch

YB 9

Mortensen: Historisch geographischer Atlas des Preußenlandes

AB 2

Hennenberger: Große Landtafel von Preußen

AC 186 

Töppen: Historisch comparative Geographie von Preußen

AG 140

zur Ungnad: Deutsche Freibauern und Cöllmer

BD 735

Forstreuther: Das Staatsarchiv Königsberg

BC 122

Erläutertes Preußen (Bericht über Sorquitten)

BG 47

Birsch-Hirschfeld: Bauernlisten aus dem Ermland

BC 71

Kasiske: Die Siedlungstätigkeit des Deutschen Orden

BI 996

Meyhöfer: Die Landgemeinden des Kreis Ortelsburg

B 10

Gerullis: Altpreußische Ortsnamen

B 873204

Podehl: 4444 ostpreußische Namen prußisch erklärt

B872557

Mechow: Deutsche Familiennamen prußischer Herkunft

S Jähnig: 

Bestände des Staatsarchives Königsberg

HB oder Archiv B 1

Täubrich: Archive in Ostpreußen

BG 101

Piasutten/Seenwalde

BI 615

Töppen: Geschichte des Amtes und der Stadt Hohenstein

BC 14

Weber: Preußen vor 500 Jahren

BR 20

Voigt: Namencodex der deutschen Ordensbeamten

BD 345

Rhesa: Nachricht von allen seit 1775 in Ostpreußen angestellten Predigern

AG 89-1

Gemeindelexikon für das Königreich Preußen

BD 378

Grigoleit: Neues Verzeichnis ostpreußischer Kirchenbücher

BD 391

Rose: Die Kirchenbücher der ev. Kirche Ostpreußens

AD 208-4

Emil Sehling: Die ev. Kirchenordnung des 16. Jahrhunderts

BD 349

Arnoldt: Kirchengeschichte, 1769

BD 430

Hubatsch: Geschichte der ev. Kirche in Preußen

AD 681

Gundermann/Iselin: Die ev. General Kirchen und Schulvisitation

BD 382

Notbohm: Das ev. Kirchen und Schulwesen

B 41-11, I 

Möller: Altpreußisches Pfarrerbuch (Verein f. F. in O. und Westpreußen)

BD 416

Verzeichnis aller ev. Kirchengemeinden Ostpreußens 1933

BI 29

Gollub: Masuren 

BI 20

Albert Zweck: Masurens Landes und Volkskunde, 1900

BA 16

Ambrassat: Die Provinz Ostpreußen

BD 195

Trautmann: Altpreußische Personennamen

BG 34

Gause:Neue Ortsnamen seit 1800

BG 2-2

Staszewski: Was waren unsere Vorfahren?

BD 628

Nesselmann: Der preußische Vokabelvorrat

BD 627

Johann Severin Vater: Die Sprache der alten Preußen

BE 50

A. Horn: die Verwaltung Ostpreußens 1525-1875

BC 32

Das Domänenwesen in Preußen 1525-1568

BE 65

Skalweit: Die ostpreußische Domänenverwaltung unter Friedrich Wilh. I.

BE 75

Uderstädt: Die ostpreußische Kammerverwaltung 1713-1756

BA 37-1

Der Regierungsbezirk Allenstein 1701-1918 (mit Bildern)

BA 37-3

Der Regierungsbezirk Königsberg 1701-1918 (mit Bildern)

BD 363

Hensel: die ev. Masuren in ihrer kirchlichen und nationalen Eigenart

BD 52

Töppen: Aberglaube aus Masuren

AB 2

Große Landtafel von Preußen

YB 2

Karten

SIG 80180

Richter: Beiträge und Quellen zum landwirtschaftlichen Schulwesen

AC 343-1

Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945

B 130

Krollmann: Der Deutsche Orden in Preußen

MF 52

D. H. Arnoldt: Kurzgefaßte Nachricht von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandenen Predigern, 1777

BE 122-29

Acta Prussia: Gundermann: Ostpreußische Kirchspielgründungen im
19. Jahrhundert

BD 101

Die Jubiläumskirchen in Ostpreußen (200 Jahre Königreich)

BC 115

Moszich: Kriegserlebnisse ostpreußischer Pfarrer

A 54 118

Kenkel: Schulen und Lehrer im Regierungsbezirk Königsberg um 1810

BD 400

Ernst Schienagel: Kriegsopfer der ev. Kirche

BD 398

Johannes Brehm: Entwicklung der ev. Volksschule

BG 130

Curt Kob: West- Masuren

BG 88

Witschell. Völkische Verhältnisse

BG 91

Witschell: Sprachzählung

BD 340

Hartknoch: Kirchenhistorie

BC 84

Monumenta Historiae Warmiensis

B 26

Literarische Gesellschaft Masovia 

BG 201

Ergebnisse der Volkszählung 1925

BD 386

Geelhaar: Das ev. Ostpreußische Pfarrhaus in Kriegsnöten ( Kl. Jerutten,
Passenheim)

BI 75

Hugo Bonk: Geschichte von Allenstein, Urkundenbuch 1

BI 423

Einwohner Neidenburg 

BI 437

Ortelsburg

BI 1013

Das Gräberfeld bei Moythienen, 1904 (Kreis Sensburg)

C 85 27 02

Pfarrerbuch

B 2

Altpreußische Monatsschrift

AC 130-16

Wappen

BC 39

Fischer, Erich: Stammliste des Grenadier Regiments König Friedrich der Große (3. Ostpreußisches)

BR 206

Knabe, Gustav Georg: Aus der Geschichte der Ostpreußischen Yorck Jäger. Staatsbibliothek Berlin, Unter den Linden 8, 10117 Berlin

Sz 7472/60

Krahl: Das Kirchspiel Friedrichshof

Sz 4720

Nachweisung aller evangelischen Kirchen und Geistlichen in der Provinz 
Ostpreußen

S 4196a

Mülverstedt: Eulenburgisches Urkundenbuch 2


 

Adressenverzeichnis:

Archiwum Panstwowe w Olsztynie, Archiv Allenstein, ul. Partysantow 18 (in der Nähe vom Bahnhof), Pl - 10 - 521 Olsztyn

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Archivstraße 12-14, 14195 Berlin

Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Abteilung Deutsche Zentralstelle für Genealogie, Schongauerstraße 1, 04329 Leipzig

Evangelisches Zentralarchiv / Kirchliches Archivzentrum, Bethaniendamm 29, 10997 Berlin, Tel. 030 - 2250450

Martin Opitz Bibliothek, Berliner Platz 5, 44623 Herne

Bischöfliches Zentralarchiv, St. Petersweg 11-13, 93047 Regensburg

Standesamt I, Rückertstraße 9, 10119 Berlin

Verlag Degener & Co, Nürnberger Straße 27, 91413 Neustadt-Aisch

C.A. Starke Verlag, Frankfurter Straße 51-53, 65549 Limburg

Mormonen
(Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)
Hauptstelle in Deutschland ist Frankfurt. Hier, wie auch wo anders, kann man telefonisch die nächstgelegene Forschungsstelle erfragen.

Berlin: Klingelhöfer Straße 24, 10785 Berlin, Tel. 030-2621089

Dortmund: Carl von Ossietzky Straße 5, 44225 Dortmund, Tel. 0231-718256

Dresden: Tiergartenstraße 40, 01219 Dresden, Tel. 0351-4715331

Frankfurt: Eckenheimer Landstraße 262-264, 60320 Frankfurt, Tel. 069-546005

Hamburg: Wartenau 20, 22089 Hamburg, 040-2504573 


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