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Das macht Mut!

Frühlingsfest der Ostpreußen in Anklam
Der „Herr Professor aus Königsberg“ am Rednerpult: Immanuel Kant alias Friedhelm Schülke Bild: privat

Aus dem brandenburgischen Oranienburg reiste das Ehepaar Ruth und Konrad Schmidt zum Frühlingstreffen der Ostpreußen am 10. März nach Anklam. Für die PAZ schrieben sie einen Bericht über illustre Gäste, ausverkauften Bärenfang und ein zweisprachiges „Ännchen von Tharau“.

Die beiden Veranstalter Manfred Schukat und Friedhelm Schülke haben den vielen Ostpreußen aus dem Norden und der Mitte Deutschlands wieder einen interessanten, besinnlichen und fröhlichen Tag bereitet.
Besonders gefallen hat uns am Vormittag die sehr schöne und unsere Seelen berührende Bläsermusik des Posaunenchors von der Insel Usedom. Es waren viele wohlvertraute Choräle darunter. Das passte auch gut zur Totenehrung, dem gemeinsam gesungenen Ostpreußenlied (viele hatten feuchte Augen) und dem sich daran anschließenden Besuch unseres großen Immanuel Kant aus Königsberg. Friedhelm Schülke, der als Kant auftrat, gab interessante Informationen über das Leben des großen Philosophen. Viele Originalzitate würzten seine Rede. Das hat allen viel Freude bereitet – es war ganz still im Saal. Langer Beifall begleitete „Herrn Professor Immanuel Kant aus Königsberg“ wieder aus dem Saal. Der Kant-Chor aus Gumbinnen, der extra nur für dieses Treffen die weite Reise gemacht hat, sang in seinem Konzert am Vormittag geistliche Stücke. Es war eine wunderbare musikalische Stunde.
Der Nachmittag war der fröhliche Teil des Treffens: Junge Leute des „Fritz-Reuter-Ensembles“ aus Anklam tanzten und turnten – es war eine Freude. Kinder und Jugendliche in bunten Trachten gaben ihr Bestes. Auch wenn beim Walzertanz zunächst plötzlich die Musik ausfiel, es wurde ohne Musik weiter getanzt – einfach ganz große Klasse.
Danach trat der Kant-Chor noch einmal mit Volksliedern zum Ausklang des schönen Tages auf. Ein russisches Volkslied wurde vom Anklamer Friedhelm Schülke mit dem Chor, natürlich auf Russisch, gesungen. Auf Deutsch und Russisch durfte auch „Ännchen von Tharau“ nicht fehlen. Da haben viele unter großer Rührung mitgesungen. Zum Schluss erklang noch einmal, von allen gemeinsam angestimmt, das „Ostpreußenlied“. Das war sehr bewegend.
Natürlich gab es auch reichlich Gelegenheit zu Gesprächen an den Tischen mit den alten, vertrauten Namen ostpreußischer Städte. Ein großer Büchertisch hatte schöne Angebote. Die große Ladung Bärenfang war schnell ausverkauft. Wir fanden, es waren auch mehr als sonst jüngere Leute unter den Teilnehmern. Das macht Mut!
 
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der PAZ den ausführlichen Bericht über das Frühlingstreffen in Anklam.

Veröffentlicht am 21.03.2018
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