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Erbe und Auftrag

Die vielseitigen Aktivitäten des Bundes Junger Ostpreußen
Tobias Link, BJO-Regionalvorsitzender West, beim Ostpreußentreffen auf Schloß Burg: „Eine Herzensangelegenheit an das Schicksal der Vertriebenen zu erinnern“

Die Sommerfahrt nach Masuren, das Bundestreffen in Potsdam sowie das traditionelle Adventstreffen in Osterode sind Höhepunkte der Aktivitäten, zu denen der Bund Junges Ostpreußen (BJO) Mitglieder, Förderer und Freunde in der zweiten Jahreshälfte einlädt.
Der im Februar 2000 gegründete BJO hat sich im Laufe der Jahre als Jugendorganisation der Landsmannschaft etabliert. „Unsere Mitglieder und Interessenten kommen überwiegend aus der Bundesrepublik, teils sind es Angehörige der deutschen Volksgruppe in Ostpreußen sowie auch junge Russen, Polen und Litauer“, heißt es auf der Internsetseite des BJO. Seine Mitglieder organisieren eigene Programme und wirken auch bei landsmannschaftlichen Veranstaltungen mit. So bot ein Team rund um Tobias Link, Regionalvorsitzender West, beim jüngsten Heimattreffen auf Schloss Burg Informationen aus erster Hand an. Ein reger Dialog fand sowohl mit jungen Besuchern als auch mit Vertretern der älteren Semester statt.
„Unser Anliegen ist es, das kulturelle und geschichtliche Erbe Ostpreußens zu bewahren und es jungen Leuten zu ermöglichen, die Kulturlandschaft Ostpreußens zu erleben. Darüber hinaus ist es für uns eine Herzensangelegenheit, an das Schicksal der deutschen Vertriebenen, zu denen viele unserer Großeltern gehören, zu erinnern und dafür Sorge zu tragen, dass dieses nicht in Vergessenheit gerät“, betonte Tobias Link bei seiner Ansprache auf Schloss Burg.
Link erklärte weiter: „Wir sehen Ostpreußen als Erbe und Auftrag für jeden Europäer, denn in seiner 750jährigen Geschichte war Ostpreußen ein Pfeiler und Mittler in Mitteleuropa. Diese Geschichte darf nicht durch Augenblicksempfindungen beiseitegeschoben werden, Das vielbeschworene gemeinsame Haus Europa hat auch Ostpreußens Beitrag zur Geschichte und Kultur als Fundament.“
Allerdings haben der Student und seine Mitstreiter inzwischen auch erkannt, dass das Interesse junger Deutscher an Regionen wie Ostpreußen oder Schlesien nicht gerade groß ist. Dafür mag es verschiedene Gründe geben, aber nicht zuletzt steht dies auch in engem Zusammenhang mit der grassierenden Unwissenheit über die deutsche Vergangenheit. Die Gebiete Deutschlands ostwärts von Oder und Neiße sind dennoch Bestandteil seiner 700-jährigen Geschichte. Auch das reiche Kulturerbe der ehemaligen Herkunftsgebiete der Vertriebenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten und müsse weiter gepflegt werden – so Tobias Link.
Gute Gelegenheiten, Ostpreußen näher kennenzulernen und neben der deutschen Volksgruppe vor Ort auch jungen Russen, Polen und Litauern zu begegnen, sind die BJO-Sommerfahrten. Die diesjährige Reise führt nach Masuren in das Sensburger Land. Eine Wanderung durch die weitläufige Johannisburger Heide und eine Paddelfahrt auf der Kruttinna stehen ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung der Wallfahrtskirche Heiligelinde oder der preußischen Feste Boyen. Nicht fehlen wird selbstverständlich auch ein Ausflug zu den Großen Masurischen Seen.
Wer an den Programmen des BJO teilnehmen und Mitglied werden möchte, muss nicht unbedingt Vorfahren aus Ostpreußen haben, wichtig ist nur das Interesse am „Land der dunklen Wälder“. Dieter Göllner

Zur Sommerfahrt nach Masuren geht es vom 13. bis 24. August. Zum Bundestreffen mit Vorstandswahlen trifft man sich vom 6. bis 8. Oktober in Potsdam. Das traditionelle Adventstreffen findet im ostpreußischen Osterode vom 30. November bis 3. Dezember statt. Weitere Informationen: Bund Junges Ostpreußen in der Landsmannschaft Ostpreußen, Buchtstraße 4, 22087 Hamburg, Telefon (040) 4140080, E-Mail: kontakt@junge-ostpreussen.de

Veröffentlicht am 09.08.2017
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