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Donnerstag, 20. September 2018

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Mit Nachdruck engagiert für Ostpreußen

Für seinen unermüdlichen Einsatz hat der Bundestagsabgeordente Klaus Brähmig das Goldene Ehrenzeichen der LO erhalten
Mit dem Goldenen Ehrenzeichen der LO ausgezeichnet: Klaus Brähmig (l.) dankt LO-Sprecher Stephan Grigat (r.) Bild: H. Frahm

In Würdigung seiner außergewöhnlichen Leistungen und seines vielfältigen Einsatzes für Ostpreußen hat die Landsmannschaft Ostpreußen Herrn Klaus Brähmig das Goldene Ehrenzeichen verliehen.

Klaus Brähmig wurde am 1. August 1957 in Königstein, Kreis Pirna, Sachsen, geboren. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er von 1974 bis 1977 eine Lehre als Elektroinstallateur in Pirna und leistete anschließend bis 1978 seinen Wehrdienst ab. Eine Ausbildung zum Elektrohandwerksmeister bei der Handwerkskammer Dresden schloss sich in den Jahren von 1980 bis 1983 an.
Im Januar 1990 trat Brähmig in die CDU ein und war von 1990 bis 2017 als direkt gewählter Abgeordneter Mitglied des Deutschen Bundestages. In den Jahren 1998 bis 2009 leitete er die Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und war unter anderem von 2009 bis 2015 Vorsitzender des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages.
Als Leiter der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag entwickelte Brähmig ein besonderes Interesse für das deutsche Kulturerbe im Königsberger Gebiet, das er aufgrund seiner geografischen Lage als ideale Brücke zwischen Deutschland und Russland ansieht. Die von russischer Seite vielfach betonte und gezeigte Wertschätzung der überkommenen deutschen Kulturgüter im nördlichen Ostpreußen betrachtete der Bundestagsabgeordnete als hervorragende Basis für künftige Kooperationen zwischen den beiden Völkern. 2014 hatte Klaus Brähmig im Rahmen einer Delegationsreise Gelegenheit, das Thomas-Mann-Haus im litauischen Nidden zu besuchen und sich im Memelland über den grenzüberschreitenden Austausch zwischen dem Königsberger Gebiet und der Europäischen Union zu informieren.
Im Rahmen seines politischen Engagements für die deutschen Minderheiten besuchte er im Juli 2016 gemeinsam mit Parlamentskollegen der Unionsfraktion auch das südliche Ostpreußen. Dort traf Brähmig unter anderem mit Vertretern der Deutschen Vereine, des ostpreußischen Dachverbandes VdGEM, der polnischen Selbstverwaltung und der katholischen Kirche zum Meinungsaustausch zusammen. Vor dem Hintergrund der im südlichen Ostpreußen gesammelten positiven Erfahrungen setzte sich Klaus Brähmig in der Folgezeit intensiv dafür ein, das finanzielle Engagement Deutschlands zur Unterstützung der Arbeit der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa sowie die Pflege des kulturellen Erbes des historischen deutschen Ostens aufrecht zu erhalten.
Brähmig unterstützte zudem mit Nachdruck die Erweiterung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg. Sein besonderes Interesse gilt dem großen Königsberger Philosophen Immanuel Kant, dessen 300. Geburtstag im April 2024 gefeiert wird. Es ist im Wesentlichen dem unermüdlichen Einsatz von Brähmig zu verdanken, dass der Bund 5,6 Millionen Euro als seinen Anteil in die Finanzplanung eingestellt hat, damit zu diesem Zieldatum ein eigener Kant-Trakt des Ostpreußischen Landesmuseums eröffnet werden kann, der auch Objekte zur Künstlerin Käthe Kollwitz aufnehmen soll. Das Land Niedersachsen stellt für den neuen Erweiterungsbau 2,4 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.
Weitere Verdienste um die deutschen Heimatvertriebenen hat sich Brähmig als Mitglied des Deutschen Bundestages im Stiftungsrat der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ erworben, mit der die Erinnerung an den historischen deutschen Osten sowie dessen Kultur und Geschichte für künftige Generationen bewahrt und erfahrbar gemacht werden soll. Zusammen mit der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten begleitete er zudem konstruktiv die Weiterentwicklung der Konzeption zur Kulturförderung auf der Grundlage des Paragraf 96 des  Bundesvertriebenengesetzes mit dem Ziel der verstärkten europäischen Integration.    P.W.

Veröffentlicht am 29.06.2018
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