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Sonntag, 17. Dezember 2017

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Treuespende für Ostpreußen

Liebe ostpreußische Landsleute, verehrte Leser
der Preußischen Allgemeinen Zeitung und des Ostpreußenblattes,

was wir für unsere dreigeteilte Heimat Ostpreußen tun können, verwirklichen wir überwiegend mit Hilfe Ihrer Spenden. Wie in den Jahren zuvor folgten Sie im vergangenen Jahr zahlreich dem Treuespendeaufruf und ermöglichten uns damit die Fortsetzung unserer vielschichtigen Arbeit zum Besten Ostpreußens und seiner Menschen. Es sind die vielen kleinen Zuwendungen, die entscheidend zum Gesamtaufkommen beitragen, einige unserer Weggefährten konnten sogar namhafte Beträge erübrigen.
Bitte unterstützen Sie auch 2017 mit einer Spende die Fortsetzung unseres Engagements für Ostpreußen.
Allen Spendern sage ich ein herzliches Dankeschön!
Der satzungsgemäße Auftrag zur Förderung der Völkerverständigung, der Heimatpflege und Kultur, der Wissenschaft und Forschung wird durch eine Vielzahl von Projekten, welche die Landsmannschaft Ostpreußen mit Hilfe der Treuespende durchgeführt hat, mit Leben erfüllt.
Dies belegt die Liste der Veranstaltungen, die in der Bundesrepublik Deutschland und in Ostpreußen durchgeführt wurden. Beispielhaft seien die Werkwoche für Mitglieder der deutschen Vereine in Allenstein (23. bis 30. April), das Seminar „Die Darstellung von Flüchtlingsschicksalen im deutschen Spielfilm nach 1945“ (28. bis 30. April), das historische Seminar „Stationen der ostpreußischen Geschichte, Teil 3“ (22. bis 24. September), die Werkwoche „Textile Volkskunst in Ostpreußen“ (13. bis 19. Oktober), der „Kommunalpolitische Kongress in Allenstein“ (21./22. Oktober) oder das kulturhistorische Seminar „Ostpreußen und die Reformation – Martin Luther und seine Zeit“ (5. bis 8. November) genannt. Diese thematisch unterschiedlich ausgerichteten Veranstaltungen haben eines gemeinsam: Sie tragen dazu bei, das Wissen um Ostpreußen auch nachwachsenden Generationen näher zu bringen. Nur so können wir verhindern, dass Ostpreußen eines Tages zu einem weißen Fleck auf der Landkarte wird. Schon heute ist bei unwissenden oder bisweilen böswilligen Zeitgenossen die Meinung zu hören, als hätten die Gebiete östlich von Oder und Neiße nur wenige Jahre während des Zweiten Weltkrieges zu Deutschland gehört. Dieser Geschichtsklitterung gilt es entschlossen entgegenzutreten.
Am 13. Mai fand das erstmalig durchgeführte Jahrestreffen der Landsmannschaft Ostpreußen in der Stadthalle Neuss statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Über 1000 Teilnehmer erlebten den Einmarsch der ostpreußischen Kreise und genossen die Darbietungen der ostpreußischen Kulturgruppen, darunter auch der Jugendvolkstanzgruppe Saga aus Bartenstein. Das Jahrestreffen ist ein Beleg, dass die Landsmannschaft Ostpreußen entgegen aller Unkenrufe auch 69 Jahre nach ihrer Gründung eine lebendige Gemeinschaft mit vitalen Mitgliedern ist.
Bereits zum fünften Mal traf sich am 24. und 25. Juni im masurischen Sensburg die Jugend der deutschen Volksgruppe zur ostpreußischen Sommerolympiade. An der von Edyta Gładkowska, Leiterin des Verbindungsbüros der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein, organisierten Veranstaltung nahmen rund 70 Jugendliche aus den deutschen Vereinen in Allenstein, Bartenstein, Braunsberg, Heilsberg, Landsberg, Ortelsburg, Osterode, Rastenburg und Sensburg teil. Die Veranstaltung wurde von der Landsmannschaft Ostpreußen und dem polnischen Ministerium für Verwaltung und Digitalisierung finanziell unterstützt. Zweifelsohne ein Beleg, dass die Landsmannschaft im südlichen Ostpreußen ein akzeptierter Partner ist. Auch dank der finanziellen Hilfe der Treuespende sind wir im Normalisierungsprozess mit unseren östlichen Nachbarn ein gutes Stück vorangekommen, und zwar nicht trotz der Vertriebenen, sondern wegen der Vertriebenen.
Mit dem Ableben der Erlebnisgeneration schwindet auch das Wissen um Ostpreußen. Viele Menschen sind über den herausragenden Beitrag des Landes für die deutsche und europäische Geschichte nur unzureichend oder gar nicht informiert. Aus diesem Grund unterstützt die Treuespende Einrichtungen wie das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg oder das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, die mit ihren Projekten und Ausstellungen auch Menschen außerhalb des Vertriebenenbereiches ansprechen. Aktuell konnte aus Mitteln der Treuespende die Umsetzung der Trakehner Bronzestatue Hessenstein vom Ostheim in Bad Pyrmont nach Lüneburg finanziert werden. Der Hessenstein schmückt jetzt den Eingangsbereich des Ostpreußischen Landesmuseums, das nach einer langen Erweiterungs- und Umbauphase im August 2018 wiedereröffnet wird.
Das von der Landsmannschaft Ostpreußen betriebene Bildarchiv Ostpreußen wächst stetig weiter und  hat die 100000-Grenze überschritten. Rund 12000 Bilder sind in den letzten zwölf Monaten hinzugekommen. Aktuell stehen 105000 Bilder den Nutzern zur Verfügung. Damit handelt es sich um das weltweit größte frei zugängliche Bildarchiv für Ostpreußen. Dies belegt auch die Zahl der jährlichen Zugriffe, die sich auf 590000 (Vorjahreswert 550000) gesteigert hat.
Zentrale Veranstaltung im Jahr 2018 ist das Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen am 16. Juni im Amphitheater in Allenstein.  Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches und interessantes Programm mit einem Querschnitt durch das Kulturschaffen der Deutschen Vereine im südlichen Ostpreußen.
So unterschiedlich die mit Hilfe der Treuespende durchgeführten Aktivitäten der Landsmannschaft Ostpreußen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie tragen dazu bei, das Wissen um Ostpreußen in der Öffentlichkeit wachzuhalten.
Um dies alles fortführen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe und Ihre Spende – aus Treue zu Ostpreußen!

Stephan Grigat
Rechtsanwalt und Notar
Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Das Spendenkonto bei der HSH Nordbank lautet:
Landsmannschaft Ostpreußen e.V.
IBAN: DE16 2105 0000 0113 6470 00 – BIC: HSHNDEHH

Veröffentlicht am 22.11.2017
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