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Viele neue Projekte

Der Verein »Ermländerfamilie« stellt sich vor
Führten intensive Gespräche: Vorstand der Ermlandfamilie e.V. und Kreisvertreter der Landsmannschaft Ostpreußen Bild: Barbara Teschner

Mit einer Vielzahl von Projekten will der Verein Ermlandfamilie e.V. in diesem und den kommenden Jahren die Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Das kündigte der Vorsitzende des Ermländerrates, Norbert Block, beim jährlichen Treffen mit den Kreisvertretern aus Allenstein-Stadt, Allenstein-Land, Rößel, Braunsberg und Heilsberg in Münster an. Ein Höhepunkt wird dabei die Präsentation beim 99. Deutschen Katholikentag vom
28. Mai bis 1. Juni in Regensburg sein. Extra aus diesem Anlass wird es einen vierfarbigen Sonderdruck der „Ermlandbriefe“ geben, in dem besonders auch die Arbeit der Gemeinschaft Junges Ermland hervorgehoben wird.
Ganz neu gestaltet wird auch der Internet-Auftritt des Vereins. Er soll von Design, Inhalt und Funktionalität den Ansprüchen eines modernen Online-Portals gerecht werden. Gleichzeitig werden mit der gleichen Technologie unter anderem auch die Internet-Seiten der Bischof-Maximilian-Kaller-Stiftung und der Visitator-Ermland-Stiftung neu aufgesetzt. Eigene Publikationen sollen künftig in einem Online-Shop angeboten werden.
Mit Blick auf den 50. Jahrestag des Briefwechsels zwischen den polnischen und deutschen Bischöfen im Jahr 2015 plant die Ermlandfamilie eine Dokumentation. Hierin sollen vor allem die vielen konkreten Aktivitäten aufgeführt werden, die zu zahlreichen freundschaftlichen Beziehungen beigetragen haben. In diesem Zusammenhang dankte Norbert Block nochmals dem polnischen Erzbischof Dr. Wojciech Ziemba, der sich – wenn am Ende auch vergeblich – bei der Deutschen Bischofskonferenz für den Erhalt des Amtes des Visitators Ermland eingesetzt hatte.
Wesentliche Aufgaben des Visitators Ermland hat inzwischen der im November 2012 gegründete Verein Ermlandfamilie e.V. übernommen. Er darf dabei auf die aktive Mitwirkung zahlreicher ermländischer Priester bauen, mit denen die Seelsorge an den Ermländern in gleichem Maße fortgesetzt werden kann. Msgr. Dr. Lothar Schlegel war im Oktober 2011 altersbedingt als Visitator von der Deutschen Bischofskonferenz entbunden worden. Danach blieb das Amt zunächst vakant. Anfang 2013 wurde den Ermländern mitgeteilt, dass für sie kein Visitator mehr ernannt wird. Hintergrund: Bis 2016 will die Deutsche Bischofskonferenz die Verantwortung für die Seelsorge an den Heimatvertriebenen, Aussiedlern und deren Nachkommen in die Verantwortung von möglichst kirchlich anerkannten Vereinen geben. Lediglich für die Seelsorge an den Deutschen aus Russland soll es danach noch einen Visitator geben.
Die Anerkennung als privater kanonischer Verein durch die Deutsche Bischofskonferenz stehe noch aus. „Hierzu befinden wir uns noch in Gesprächen mit der Bischofskonferenz, die insbesondere noch Satzungsänderungen einfordert“, erläuterte Block den Kreisvertretern. Vorrangig für den Verein sei es in den zurückliegenden Monaten aber gewesen, die Arbeitsfähigkeit der Ermlandfamilie zu erhalten. Angesichts weggebrochener Zuwendungen durch die Deutsche Bischofskonferenz finanziere sich die Ermlandfamilie derzeit ausschließlich aus Spenden. „Gemeinsam mit der Visitator Ermland Stiftung suchen wir daher auch nach großzügigen Zustiftern, die auf Dauer die Arbeit der Ermlandfamilie absichern können“, sagte Block.

PAZ

Veröffentlicht am 19.03.2014
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