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Groeben-Mausoleum eingeweiht

Rekonstruktion des Anbaus an der Ordenskirche Groß Schwanfeld erfolgreich beendet
Die lange geplante Rekonstruktion fand endlich ihren Abschluss: Mausoleum an der Kirche von Groß Schwansfeld am Tag der feierlichen Einweihung Foto: C.v.d.G

Das Mausoleum an der Kirche von Groß Schwansfeld, Kreis Bartenstein, wurde zirka 1730 an die dortige Ordenskirche angebaut für Friedrich v. d. Groeben, der in der Schlacht vor Wien 1683 das Söldnerheer unter dem polnischen König Sobieski führte und damit wohl die Entscheidung bei der Befreiung Wiens von den Türken herbeiführte.

Nachdem im Jahr 1997 bereits die Grabkapelle des Otto-Fried-rich v. d. G. (Gründer der ersten brandenburgischen Kolonie in Ghana 1683) am Dom von Marienwerder mit einem Zuschuss der Familie gefördert wurde, hatte der Familienverband seit über zehn Jahren für die Restaurierung des Mausoleums einen Betrag von 10000 Euro zugesagt. Nach jahrelang gestellten Förderanträgen hatte endlich im Frühjahr 2017 die polnische Denkmalbehörde einen Förderbetrag von zirka 13750 Euro bewilligt. Unter regelmäßiger Kontrolle der Denkmalbehörde aus Allenstein, die insbesondere auf die Originalität von 1937 achtete, begannen im Mai vergangenen Jahres die Restaurierungsarbeiten. Für vorbereitende Arbeiten und Planungskosten hatte der Pfarrer in der Kirchengemeinde bereits 20000 Zloty gesammelt. Mit der Förderung vom Denkmalamt und den 10000 Euro der Familie war das Projekt nun realisierbar. Zu dem geplanten Einweihungstermin Ende November brachte Christian v. d. Groeben vom Rotary Club Tauberbischofsheim noch 500 Euro mit, da die unvermeidlichen Kostensteigerungen leider noch nicht vollständig gedeckt waren. Aus Witterungsgründen konnten die Arbeiten erst Anfang Dezember abgeschlossen werden, und die Einweihung fand am 9. Dezember statt. Damit hatte eine fast unendliche Geschichte nun ihren Abschluss gefunden.    C.v.d.G..

Veröffentlicht am 09.02.2018
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