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Königin-Luise-Schule in neuem Glanz

Nur das Relief fehlt noch – Ehemaliges Königsberger Mädchengymnasium wurde restauriert
Königin-Luise-Schule heute und damals Bilder: J.T./Bildarchiv Ostpreußen

Im Zuge der Restaurierung historischer Gebäude in Königsberg erhielt auch die Königin-Luise-Schule in der Landhofmeisterstraße ihr historisches Antlitz zurück. Nach einer passenden Vorlage für das Relief der Königin wird derzeit gesucht.

In der ehemaligen Landhofmeisterstraße Nr. 24 (Straße Sergej Tjulenin 6–8) in  Königsberg wurde rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahrs das Gebäude der Schule Nr. 41 grundlegend restauriert. Es gilt als historisches Gebäude, weil dort bis zum Krieg die Königin-Luise-Schule untergebracht war. Das nach der preußischen Königin benannte Mädchengymnasium war 1901 erbaut worden. Von Beginn an hatte es drei Stockwerke. Während der Kämpfe im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beschädigt, und bei der Wiedererrichtung hatte man eine vierte Etage aufge-
stockt.
Durch Beschluss Nr. 132 der Regierung des Königsberger Gebiets vom 23. März 2007 erhielt das Gebäude der Königin-Luise-Schule den Status eines kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung.
Bürgermeister Alexander Jaroschuk hat bereits eingestanden, dass die Schule zu einer Touristen-attraktion geworden sei: „Ich bin sehr zufrieden mit der Schule
Nr. 41. Schon als die Bauarbeiten noch nicht fertig waren, war sie  ein Ort geworden, der die Touristen anzieht – sowohl aus Europa als auch aus Russland.“
Einen Großteil des Geldes für die Reparatur der Schule hat der Bauherr investiert, der auch ein Gebäude zwischen dem Haus des TV- und Radiosenders „Kaliningrad“ und dem Gebietsmuseum für Geschichte und Kunst bauen will. Er hat umgerechnet zirka 172000 Euro aufgewendet. Weitere 86000 Euro wurden aus dem Haushalt der Stadt zugeteilt. Das ist der zweite Fall, in dem eine Schule zum Großteil auf Kosten eines Privatinvestors restauriert wird. Als erste wurde Schule
Nr. 23 mit privaten Mitteln repariert.
Die Vorbereitungen für das neue Schuljahr laufen auf Hochtouren. Nach Beendigung der Reparatur des Daches und der Fassade der Schule muss noch bestimmt werden, wie die Umgebung des Gebäudes ausgestattet werden soll. Im nächsten Jahr will manMittel auftreiben, um den Sportplatz in Ordnung zu bringen. In der Aula ist die Decke eingestürzt. Sie muss dringend saniert werden.
Doch damit sind die Reparaturen des Gebäudes noch nicht abgeschlossen. An der Fassade soll ein Relief der Königin Luise angebracht werden. Ein Bildnis der Königin hatte die Fassade noch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs geziert. Nun soll, nachdem die Fassade ihr historisches Aussehen zurückerworben hat, auch das zentrale Stuckelement nicht fehlen.
Das Gebäude der Königin-Luise-Schule bildet gemeinsam mit dem Musikkolleg ein einheitliches architektonisches Ensemble, das nach der Restaurierung ein sehr attraktives Aussehen erworben hat.
     Jurij Tschernyschew

Veröffentlicht am 30.08.2017
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