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Machtkampf-Opfer

Königsberger Domorganist entlassen
Vielen Ostpreußen von Besuchen im Königsberger Dom bekannt: Artjom Chatschaturow

Der bisherige Direktor des Königsberger Doms, Arkadij Feldmann, ist von seinem Posten zurückgetreten. Zu seiner Nachfolgerin bestellte Gouverneur Anton Alichanow Vera Tariwerdijewa, die Witwe des bekannten armenisch-georgischen Filmkomponisten der Sowjetära, Mikael Tariwerdijew. Die Musikwissenschaftlerin hat bereits angekündigt, wegen ihrer Verpflichtungen als Vorsitzende der Tariwerdijew-Stiftung und Künstlerische Leiterin des Tariwerdijew-Wettbewerbs für Organisten nur zehn Tage im Monat in Königsberg verbringen zu können. Ihr Gehalt spendet sie dem Dom-Museum.
Mit Feldmans Rücktritt verlor auch der bisherige langjährige Domorganist Artjom Chatschaturow, der schon zu Zeiten des früheren Domdirektors Igor Odinzow fest angestellt war, bereits mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 seine Stelle. Vorausgegangen war offenbar ein Machtkampf zwischen Odinzow und seinen Nachfolgern, denen Chatschaturow zum Opfer fiel. Vermutlich war es seine Loyalität gegenüber seinem früheren Chef Odinzow, die ihn bei dessen Nachfolgern unbeliebt machte.
Als nun die neue Domdirektorin Tariwerdijewa Anfang März einen Wettbewerb für zwei neue Domorganisten ausschrieb, wurde Chatschaturow als Bewerber ausgeschlossen. Mit der Stelle verlor der Ex-Domorganist auch seine Zwei-Zimmer-Wohnung, die ihm der damalige Domherr verschafft hatte. Im Königsberger Gebiet findet Chatschaturow keine Anstellung als Organist mehr und muss sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten.     T.W.W./PAZ

Veröffentlicht am 21.04.2017
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