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Ein Saal voller junger Menschen

BJO in Osterode
Die Kleinsten hatten viel Freude beim Plätzchenbacken Foto: U.H.

Der erste Advent ist der traditionelle Termin für den Bund Junges Ostpreußen (BJO), in Osterode die Weihnachtszeit einzuläuten und mit seinen Mitgliedern sowie Jugendlichen der Deutschen Minderheit aus dem südlichen Ostpreußen und aus Danzig zu feiern.
Dieses Adventstreffen hat eine knapp 30-jährige Tradition. Zuerst in Allenstein, später in Osterode, ging und geht es darum, sich bei adventlichen Aktivitäten besser kennenzulernen. Für Edith Schattauer, eine der Mitinitiatorinnen der Veranstaltung, die in diesem Jahr zu Gast war, ist vor allem ein großer Saal wichtig: „Das ist richtig kommunikativ. Es sind alle zusammen, es laufen dort alle Aktivitäten und man kann anderen über die Schultern schauen.“ So ist es auch im Saal im Hotel „Sajmino“, das seit einigen Jahren den BJO-Advent beherbergt. Die jungen Menschen schneiden Obst für die Feuerzangenbowle, basteln und tanzen, die ganz kleinen Kinder der nächsten Generation sorgen für Plätzchenteig und heitere Atmosphäre. Die Singgruppe hatte sich wegen der Musik der Tänzer allerdings in den ruhigen Keller zurückgezogen, und der Wein für die Bowle stand zum Warmmachen in der Küche.
Um die Bowle kümmert sich bereits seit mehreren Treffen Damian Kardymowicz aus Heilsberg, der Chef der jungen Johanniter in Polen und einer der alten Hasen des BJO-Advents. „Hoffentlich reicht die Bowle in diesem Jahr“, blickte er skeptisch in den bevölkerten Saal, „selbst wenn man die Teilnehmer abzieht, die keinen Alkohol trinken dürfen, sind es sehr viele.“ Das beobachtete auch der BJO-Vorsitzende Tobias Link, der organisatorisch die Fäden in der Hand hatte.
Unter anderem verstärkten die Reihen an den Tischen die Vertreter der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Landesgruppe Bayern, die offizieller Veranstalter und gemeinsam mit dem Land Bayern auch finanzieller Unterstützer des BJO-Advents ist. Christoph Stabe, der vor Kurzem Friedrich-Wilhelm Böld als Vorsitzender der Landesgruppe abgelöst hat, betrachtete mit wohlwollender Ruhe den Trubel der Vorbereitungen im Saal: „Es macht Spaß mit den jungen Menschen. Wir freuen uns, dabei sein zu dürfen.“
Im kommenden Jahr müssen sie sogar dabei sein. Denn dann sind es 30 Jahre seit den ersten Treffen, und Tobias Link hofft auf noch mehr Gäste als in diesem Jahr: „120 – vier Generationen mal 30 Jahre – wäre eine gute Zahl.“

U.H.

Veröffentlicht am 11.12.2019
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