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Auf die Zukunft ausgelegt

Sprecher blickt bei Ostpreußischer Landesvertretung auf erfolgreiches Jahr zurück
OLV-Tagung im Ostheim, Bad Pyrmont: Die Delegierten folgen aufmerksam den Berichten Bild: J.H.

Unser Auftrag ist Ostpreußen.“ Diesen Satz aus dem Bericht des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), Stephan Grigat hätte man als Motto der Sitzung der Ostpreußischen Landesvertretung (OLV) wählen können. Die OLV ist die Mitgliederversammlung der LO und deren oberstes Beschlussorgan, das für grundsätzliche Entscheidungen und die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes zuständig ist. Politisch gesehen nimmt sie die Rolle eines Exilparlaments der vertriebenen Ostpreußen wahr.
Nachdem die OLV bei ihren letzten Sitzungen grundlegende und wegweisende Leitlinien und Resolutionen verabschiedet hatte und in diesem Jahr auch keine Wahlen durchzuführen waren, standen bei der Versammlung am vergangenen Wochenende im Ostheim in Bad Pyrmont überwiegend Routineangelegenheiten auf der Tagesordnung. Dazu gehörten unter anderem die Entgegennahme der Berichte, die Entlastung des Vorstandes und die Verabschiedung des Haushaltsplans.
Der Sprecher der LO informierte die Delegierten in seinem Tätigkeitsbericht über seine Reisen nach Ostpreußen, zahlreiche Gespräche mit Politikern, Gremien, Vertretern von Institutionen und Verwaltungen hierzulande und in der Heimat. Mit großer Genugtuung stellte Grigat fest, dass die LO dort mittlerweile als Gesprächspartner akzeptiert und geschätzt sei. Zudem berichtete er über die erfolgreiche Durchführung des Deutsch-Russischen Forums in Tilsit mit seinem anspruchsvollen Rahmenprogramm und des Sommerfestes der LO in Allenstein. Beide Veranstaltungen stießen auf immer weiter wachsendes Interesse und seien mittlerweile als feste Größen etabliert. Grigat machte unmissverständlich deutlich, dass die LO auf die Zukunft ausgelegt sei und nicht mit dem Dahinscheiden der Erlebnisgeneration zu existieren aufhören werde. Ostpreuße sei für die LO heute nicht mehr nur der in Ostpreußen Geborene und dessen Nachfahre, Ostpreuße sei für die LO auch, wer sich zu Ostpreußen bekenne und daran mitwirken wolle, die Erinnerung an die Bedeutung und Geschichte Ostpreußens zu bewahren und sich am Wirken der LO in der dreigeteilten Heimat zu beteiligen.
Ein weiteres Thema seines Berichts war Grigats Tätigkeit im Vorstand des Bundes der Vertriebenen sowie im Stiftungsrat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“.
Der Bericht des Sprechers wurde ebenso wie die Berichte des Bundesgeschäftsführers, des Chefredakteurs der PAZ, des Referats Heimatpolitik der LO, des Bundes Junges Ostpreußen, der Bundesvorsitzenden der ostpreußischen Frauenkreise sowie des Jahresberichts und der Jahresrechnung des Schatzmeisters nach kurzer Aussprache zustimmend zur Kenntnis genommen. Die nachfolgende Entlastung des Vorstandes war daher nur noch eine Formsache und erfolgte einstimmig. Ebenso wurde der Haushaltsplan für 2015 mit großer Mehrheit verabschiedet.
Auf großes Interesse bei den Delegierten stießen die Vorträge des Direktors des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg, Joachim Mähnert, und des Direktors des Kulturzentrums Ostpreußen im Deutschordensschloss Ellingen, Wolfgang Freyberg. Beide stellten Funktion, Aufbau und Arbeitsweise ihrer Einrichtungen vor. Besonders hilfreich waren dabei die Hinweise, wie Archivalien und Sachzeugen der ostpreußischen Geschichte, beispielsweise aus aufgelösten Heimatstuben, ihren Weg in beide Häuser finden können, um für Öffentlichkeit und Forschung dauerhaft bewahrt zu werden.
Dem gemeinsamen Auftrag Ostpreußen verpflichtet, sorgten Vorstand und Delegierte für einen harmonischen Verlauf, sachliche Diskussionen und große Geschlossenheit bei den Abstimmungen.
   

Jan Heitmann

Veröffentlicht am 05.11.2014
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