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Königin-Luise-Promenade in Tilsit

Ein vier Meter breiter Weg führt zur Gedenkstätte der »Königin der Herzen«
Eröffnungszeremoniell: Oberbürgermeister Nikolaj Woischtschew, Stadtvertreter Norbert Subroweit und Konsul Michael Banzhaf pflanzen Koniferen (v.l.) Bild: Jakov Rosenblum

Im Rahmen des diesjährigen Tilsiter Stadtfestes wurde im Park Jakobsruh eine neue Allee eingeweiht. Sie wurde auf den Namen Königin-Luise-Promenade getauft und dient einer bürgernahen Erschließung der erinnerungsträchtigen Königin-Luise-Gedenkstätte. Vom Nordeingang des Parks wird der Besucher auf direktem Weg zu der imposanten Marmorstatue geführt.
Der Park war seit jeher eine Stätte der Ruhe und Erholung und auch ein Ort geschichtlichen Gedenkens. Seine Dominante – das Denkmal der Königin Luise – mahnte zu Frieden und Verständigung. Die Gestaltung des nördlichen Parkgeländes entspricht diesem Grundgedanken. Die vier Meter breite Promenade hat einen Plattenbelag und wird flankiert von dekorativen Laternen und Ruhebänken. Der Besucher findet auf dem Weg zur Gedenkstätte Gelegenheit zur Ruhe und inneren Einkehr. Bei den Bauarbeiten entdeckte man auf dem Gelände des ehemaligen Parkrestaurants „Jakobsruh“ Fragmente einer gefliesten Tanzfläche aus dem Jahre 1931. Sie wurden in die Gestaltung einbezogen und mit einem Gedenkstein komplettiert. Der Findling trägt das Tilsiter Stadtwappen und folgende Inschrift in russischer und deutscher Sprache: „Im Gedenken an Luise – Königin der Herzen – und im Geiste deutsch-russischer Völkerverständigung. Gespendet von den einstigen Bewohnern der Stadt Tilsit.“
Der Gedenkstein erinnert an die Spendenaktion, mit der die früheren Tilsiter die Wiedererrichtung des Königin-Luise-Denkmals und die Gestaltung der Gedenkstätte im Park Jakobsruh unterstützt haben. Der Findling schlägt den Bogen von der Vergangenheit zum Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben der Völker Deutschlands und Russlands.
Bei der Einweihungszeremonie würdigte Oberbürgermeister Nikolaj Woisch-tschew die Verbundenheit der Tilsiter mit ihrer alten Vaterstadt und dankte für ihr Engagement. Gemeinsam mit dem Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Michael Banzhaf, und dem Vorsitzenden der Stadtgemeinschaft Tilsit, Norbert Subroweit, pflanzte er zwei Koniferen rund um den Gedenkstein. Mit dem Zerschneiden des roten Bandes wurde die Allee den zahlreich erschienenen Bürgern und Gästen freigegeben. Nikolaj Woischtschew, Norbert Subroweit und Michael Banzhaf beschritten als Erste die neue Promenade, um Königin Luise ihren Gruß abzustatten.    Hans Dzieran

Veröffentlicht am 04.10.2018
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