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Auf Ostpreußisch!

Tennigkeit unternahm eine literarische Reise
Las Heimatliches: Herbert Tennigkeit Bild: C.H.

Das heimatliche Idiom darf nicht vergessen werden.“ Mit diesem Bekenntnis zu seiner Muttersprache eröffnete der bekannte Schauspieler Herbert Tennigkeit, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert, seine „literarische Reise nach Ostpreußen“.
„Ostpreußen – das ist das Land der Anekdoten, der weiten, ausgedehnten Felder, großer Namen, Landschaften, das Land von ,Muttchen‘ und ,Vatchen‘. Die Literatur hat ihren Anteil daran, dass Ostpreußen weiterleben wird. Die Technik wird dafür sorgen, dass man auch eines Tages, wenn längst niemand mehr den ostpreußischen Dialekt beherrscht, seinen weichen Klang hören wird, der jedem gefällt und vielen ,Tränen in die Augen‘ treibt. Besonders in heiteren Beiträgen kommt der Dialekt zum Ausdruck.
Tennigkeit hatte seine Lesung in einen Teil mit ernsten und einen mit heiteren Beiträgen unterteilt. Zu den ernsten zählten solche von Agnes Miegel, deren Erzählungen und Gedichte in der Schwermütigkeit der ostpreußischen Landschaft wurzeln. Tennigkeit erinnerte an große Namen der bildenden Kunst, der Philosophie und Naturwissenschaft, die Ostpreußen hervorgebracht hat.
Im heiteren Teil durfte natürlich die weltweit älteste aktive Journalistin, Ruth Geede, nicht fehlen, deren Erzählung „Der arme Sauerampfer“ Tennigkeit mit in ostpreußischem Platt gelesener wörtlicher Rede vortrug. Der Schauspieler trug auch Witze und Gedichte vor, zu denen er jeweils deren Entstehungsgeschichte erläuterte.
Umrahmt wurde die Lesung von ostpreußischen Volksliedern, vorgetragen vom Bariton Christoph von Weitzel, der vor allem mit seiner Interpretation des Liedes „Ännchen von Tharau“ überzeugte.
Zum Schluss wünschte sich das Publikum von Tennigkeit das heitere Gedicht vom „Flohche“, das er frei vortrug, wofür die Zuhörer sich mit lautem Applaus bedankten.   

MRK

Veröffentlicht am 31.05.2014
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