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Gemeinsamkeit, die gelingt

400 Menschen nahmen am 17. Goldaper Sommerfest teil
Vor der Kirche: Ökumenische Gemeinde nach dem Gottesdienst Bild: KG Goldap

Am 15. Juli  fand zum zweiten Mal ein ökumenischer und zweisprachiger (deutsch und polnisch) Gottesdienst in der Alten Kirche zu Goldap statt. Unter den Teilnehmern waren auch der Goldaper Bürgermeister Marek Miros und der Vizemarschall der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Jaroslav Sloma. Gestaltet und geleitet wurde der Gottesdienst gemeinsam von Probst und Dekan Stanislaw Gadomski und Pfarrer David Banach. Liturgische Unterstützung leistete Diakon Dieter Mau.

Höhepunkt des Gottesdienstes war die gleichzeitige Gabe von evangelischem Abendmahl und katholischer Kommunion.

Zum 17. Goldaper Sommerfest   trafen sich am Nachmittag des 14. Juli bei Sonnenschein nahezu 400 Menschen auf der Seeterrasse des Hotels Lesny Zakatek am Goldaper See. Unter ihnen waren zahlreiche Besucher aus der Bundesrepublik Deutschland, aus den deutschen Vereinen in Ostpreußen, unter ihnen etliche Vereinsvorsitzende und -geschäftsführer, sowie Teilnehmer aus dem Königsberger Gebiet.

Die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen hatte neben Kaffee und Kuchen für alle ein buntes Programm aufgeboten. Star des Nachmittags war der bekannte Sänger BernStein, der das Publikum mit einem breiten Repertoire begeisterte. Auch der Auftritt des Chores Masurenklang aus Peitschendorf im Kreis Sensburg war ein Höhepunkt des Nachmittages. Mitreißend für alle Anwesenden war der Auftritt des gemischten Chores aus Mecklenburg-Vorpommern unter Leitung von Friedhelm Schülke. Für die Kleinsten war eine Riesenrutsche aufgebaut.

Der Woiwode von Ermland und Masuren, Marian Podziewski, musste leider kurzfristig absagen, ließ aber durch seinen Referenten Kamil Sokołowski ein Grußwort und ein Gastgeschenk übermitteln. Der Goldaper Landrat (Starost) Andrzej Ciolek war persönlich erschienen und richtete das Wort an die Gäste; er zeigte sich beeindruckt und erfreut über Ausmaß und Inhalte des Sommerfestes. Ähnlich sah es die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Annette Klein, die die Grüße der Bundesrepublik Deutschland überbrachte. Annette Klein hielt ihr Grußwort in Deutsch und in Polnisch.

Die Grüße des Dachverbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren überbrachte für den beruflich verhinderten Vorsitzenden Heinrich Hoch die Schatzmeisterin Barbara Ruczewicz.

Im Rahmen des Sommerfestes wurde auch eine zweisprachige Dauerausstellung im Haus der Heimat in Goldap eröffnet. Unter großem Publikumsinteresse wurde am 13. Juli im völlig überfüllten Haus der Heimat in Goldap die unter Beteiligung des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen von der stellvertretenden Goldaper Kreisvertreterin Annelies Trucewitz und ihrem Mann Gerhard neu konzipierte zweisprachige (deutsch-polnische) Dauerausstellung zur Geschichte Goldaps vom Beginn bis 1945 eröffnet. Kreisvertreter Stephan Grigat betonte, dass die Darstellung der historischen Wahrheit zum dauerhaften Miteinander statt Nebeneinander oder gar Gegeneinander führen soll. „Nur wer weiß, wo er her kommt, kann verantwortlich gestalten, wo er hin will“, so Grigat. Beeindruckt vom Haus und der Ausstellung, auch dem noch verbliebenen nur deutschen Ausstellungsteil, zeigte sich Generalkonsulin Annette Klein aus Danzig.

PAZ

Veröffentlicht am 25.07.2012
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