Sie sind hier: Landsmannschaft Ostpreußen
Donnerstag, 14. November 2019

Bildarchiv Ostpreußen

(Zum Vergrößern klicken)

Hier geht's zum Bildarchiv...

Ostpreußen Kalender

November
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44 28 29 30 31 1 2 3
45 4 5 6 7 8 9 10
46 11 12 13 14 15 16 17
47 18 19 20 21 22 23 24
48 25 26 27 28 29 30 1

(Klicken Sie auf einen Tag, um die Veranstaltungen zu sehen)

»So ein Tag, so wunderschön...«

In feierlicher Atmosphäre beging der »Verein der Deutschen in Klaipeda« sein 30. Jubiläum
Gemeinsam auf der Festbühne: Veranstalter und Ehrengäste Bild: Verein der Deutschen in Klaipeda

Am 21. September feierte der „Verein der Deutschen in Klaipeda“ sein 30-jähriges Bestehen. Im Konzertsaal von Memel [Klaipeda],dem ehemaligen Schützenhaus, versammelten sich zirka 200 Vereins-mitglieder und Gäste. Das Fest begann mit dem Lied „Ännchen von Tharau“. Mit diesem Lied präsentierte sich der Verein im Jahr 1989 zum ersten Mal offiziell während der Enthüllung des Simon-Dach-Brunnens auf dem Theaterplatz der Stadt. An die damaligen bewegenden Augenblicke dieses besonderen Ereignisses erinnerten alte Fotos – noch in Schwarz-Weiß – auf einer großen Leinwand.
Der Vereinsvorsitzende Klaus Peter Paul Grudzinskas und die Zweite Vorsitzende Marta Einars stellten die Ehrengäste vor: Vytautas Grubliauskas, Bürgermeister der Stadt Memel [Klaipeda]; Arunas Baublys, deutscher Honorarkonsul in Westlitauen; Hans-Jörg Froese, stellvertretender Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.; Uwe Jurgsties, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise e.V; Friedrich-Wilhelm Böld, Landesvorsitzender der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen Bayern e.V.; Jelena Butkeviciene, Leiterin des Zentrums für Minderheiten-Kulturen der Stadt Memel, und die Vorsitzenden der Minderheitenvereine in Memel sowie einige Vorsitzende der Deutschen Vereine in Lettland.
Die Entwicklungsgeschichte des Vereins wurde durch Arnold Piklaps, Vorstandsmitglied und Direktor des Simon-Dach-Hauses, und Rasa Miuller, Kulturmanagerin des Vereins, dargestellt und mit vielen Fotos auf der großen Leinwand illustriert. Zur größten Überraschung erfolgte der Auftritt des Bürgermeisters auf der Bühne zusammen mit einem Streichquartett. Danach folgte sein Grußwort, in dem er die Bedeutung des Vereins in den vergangenen 30 Jahren hervorhob. Mit musikalischen Einlagen zwischen den Grußworten und Glückwünschen gestaltete sich die über zwei Stunden lange Veranstaltung für die Teilnehmer kurzweilig. Für die musikalischen Einlagen sorgten das Streichquartett, Schüler des Hermann-Sudermann-Gymnasiums, Inga Pakalniškiene, Leiterin des Chors der evangelisch-lutherischen Gemeinde, und die Gesanggruppe Capella A.
Die aktivsten Mitglieder des Vereins wurden mit Ehrenurkunden und die Förderer mit Danksagungen ausgezeichnet. Der Abschluss des Festteils der Veranstaltung gestaltete sich sehr bewegend. Alle Musiker kamen auf die Bühne, um gemeinsam „So ein Tag so wunderschön wie heute“ zu singen. Die Teilnehmer im Saal sangen mit.
Im Anschluss waren alle Anwesenden zum Essen eingeladen. Für manche waren die den Ostpreußen so bekannten Königsberger Klopse eine Premiere. Die Getränke gab es aus der in der Stadt ansässigen Brauerei „Švyturys“.
Zum Abschluss folgte noch ein bewegender Akt: Vertreter des Vereins besuchten den ehemaligen Memeler Zivilfriedhof (bis 1945) sowie anschließend den deutschen Soldatenfriedhof, auf denen jeweils Blumengestecke in Schwarz-Rot-Gold niedergelegt wurden. Jurgsties und Froese sprachen Gedenkworte.
Am Abend vor der großen Feier, dem des 20. September, wurde am Simon-Dach-Haus eine Gedenktafel für Heinz Oppermann enthüllt, den Menschen, der durch seinen selbstlosen Einsatz von Anfang an viel für den Verein gekämpft und in Deutschland und Litauen bewirkt hat.     R.M.

Veröffentlicht am 16.10.2019
Testen Sie die PAZ!

Kommentare

Keine Kommentare


Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
*



*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz

*
Zurück