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LO pflegt den Dialog

Sanktionspolitik zum Trotz: gute Beziehungen zu Russen
Bei schönstem Sonnenschein: Die Teilnehmer des 7. Deutsch-Russischen Forums der Landsmannschaft Ostpreußen Bild: MRK

Zum siebten Mal hat die Landsmannschaft Ostpreußen (LO) ein Deutsch-Russisches Forum ausgerichtet. Austragungsort war dieses Mal der geschichtsträchtige Ort Tilsit. Einem engagierten Russen wurde das Silberne Ehrenzeichen der LO verliehen. Wenn auch die Vorbereitungen für die Veranstaltung durch die verschärften Grenzaufenthaltsbestimmungen – eine Reaktion der Russen auf die restriktive Visapolitik der Europäischen Union – erschwert wurden, so besteht und bestand von deutscher wie von russischer Seite kein Zweifel daran, dass der Austausch gewünscht ist und auch in Zukunft fortgeführt werden soll.
Beim Deutsch-Russischen Forum handelt es sich um eine kulturelle Veranstaltung, bei der neben der  Geschichte Ostpreußens auch Traditionen und vor allem das Alltagsleben der Menschen im Vordergrund stehen und gemeinsame Projekte wie Ausstellungen angeschoben werden.
Junge Russen fordern die Berücksichtigung der deutschen Geschichte des Gebiets, in dem sie leben. Dabei treten sie gegenüber der Administration forsch auf. So sagte es der anwesende deutsche Generalkonsul, Rolf Friedrich Krause, in seinem Grußwort.
Wäre das alle beschäftigende Thema Ukraine-Krise nicht zur Sprache gekommen, hätte das auf gegenseitiges Vertrauen und Gemeinschaft ausgerichtete Deutsch-Russische Forum viel an Glaubwürdigkeit verloren. Wie sich in Gesprächen herausstellte, diskutieren die Russen ebenso konträr darüber wie die Deutschen. Viele können nicht verstehen, was in der Ukraine gespielt wird. In einem waren sich jedoch alle einig: Wir lassen uns von der Politik nicht kaputt machen, was wir in jahrelanger und mühseliger Arbeit aufgebaut haben.  

MRK

Veröffentlicht am 22.10.2014
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