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Tag der Heimat in Enkenbach

Bund der Vertriebenen und Heimtreuen Rheinland-Pfalz
Julia Klöckner, Trachtengruppe, Dr. Wolfgang Thüne und Prof. Dr. Michael Pietsch (v. l. n. r.)

Bei der Wahl des Mottos „Wahrheit und Dialog – Schlüssel zur Verständigung“ geht es primär um die geschichtliche Wahrheit. Es geht nicht um gestern, sondern um morgen – um eine friedliche Zukunft in Europa und der Welt! Die Wahrheit hat dabei den höchsten Wert, denn nur die Wahrheit macht uns frei. Eine freie Gesellschaft muss sich der Wahrheit stellen, muss die Wahrheit vertragen können, auch um des Friedens willen. In seinen „Erinnerungen 1945-1953“ schrieb Bundeskanzler Konrad Adenauer: „7,3 Millionen sind in der Ostzone und den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“ Könnte dies heute Adenauer noch sagen oder müsste er sich sofort dem Antifa-PC-Tribunal stellen?

Wahrheit ist auch, was der Spiegel in der Ausgabe 41/1999 schrieb: „1042 deutsche Städte wurden bombardiert und teilweise dem Erdboden gleichgemacht.“ Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes kam 1948 zu dem Fazit: „275.000 Opfer kamen bei der Bombardierung Dresdens ums Leben.“ Die Washington Post sprach am 11. Juli 1999 davon, dass „ein Drittel einer Million Menschen getötet“ wurden. Von Jahr zu Jahr sinken die Zahlen, bis auf jetzt 25.000 Tote! Dennoch skandieren Antifaschisten „Alles Gute kommt von oben.“, „Bomber Harris – do it again“!

Angesichts des „11. September“ und dem internationalen Kampf gegen einen fiktiven Gegner namens „Terrorismus“ ist zu fragen, was die Liquidierung Preußens als „Hort des Militarismus“ im Februar 1947 durch den Alliierten Kontrollrat und das Versprechen, dass damit eine friedliche Welt angebrochen sei, gebracht habe? Seit 60 Jahren wüten irgendwo auf der Welt unentwegt Kriege mit Millionen von Opfern, auch Vertriebenen und Flüchtlingen. Es wird höchste Zeit, auch dem Staat Preußen mit Wahrheit zu begegnen:

Wahr ist 1.: Preußen war der erste Staat der Welt, in dem Glaubensfreiheit herrschte. Wahr ist 2.: Preußen war der erste moderne Rechtsstaat in Europa. Das 1794 in Kraft getretene Allgemeine Landrecht war eine Art Verfassung. Wahr ist 3.: In Preußen wurde als erstem großen Staat der Welt im Jahr 1717 die allgemeinen Schulpflicht für Mädchen und Jungen durchgesetzt. Frankreich folgte 1881 und England 1884! Wahr ist 4.: Preußen war ein übernationaler Staat, in dem die Treue zur preußischen Staatsidee, nicht eine Sprache oder ein Glaubensbekenntnis entscheiden waren. Hier konnte jeder nach seiner Façon selig werden konnte: die Hugenotten, die Mennoniten, die Juden, die Salzburger!

Zur Bildung schrieb Friedrich II. (der Große) 1769: „Gerne betrachte ich die unter unseren Augen heranwachsende Jugend, das künftige, der Aufsicht des gegenwärtigen anvertraute Geschlecht, die neue Menschheit, die sich anschickt, den Platz der jetzt lebenden einzunehmen.“ Zu den Finanzen wie der gegenwärtigen Schuldenkrise schrieb Friedrich II, 1768 in seinem „Politischen Testament“: „Die Finanzen sind auf Erden leider die Grundlage des Privatlebens wie des politischen Lebens. Das Geld ist der Nerv des Staates, seine Einkünfte der Puls, an dem man seine Lebenskraft misst. Die Fürsten werden nur so lange geachtet, als sie reich und mächtig sind, und die Völker, die unter einer guten Finanzwirtschaft leben, sind glücklicher als die, deren Herrscher eine ungeordnete Wirtschaft führt. Denn eine reiche Regierung kann und muss den Untertanen helfen, eine verschuldete aber kann niemandem beistehen.“ Ist deswegen das Ansehen der Parteien und Politiker in der Bevölkerung so miserabel?

 

Anmerkung: Dr. W. Thüne ist Landesgruppenvorsitzender in Rhein-Pfalz und LO-Bundesvorstandsmitglied.

Dr. Wolfgang Thüne

Veröffentlicht am 12.09.2011
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