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Allensteiner Kunstlyzeum erhält eine Galerie

Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Keramik – Schüler stellen ihre beachtlichen Werke aus
Beeindruckende Werke des Nachwuchses: Neue Galerie des Erich-Mendelsohn-Kunstlyzeums Bild: D.K.

In der Allensteiner Stadtmitte, direkt an dem staatlichen Erich-Mendelsohn-Kunstlyzeum, wurde eine neue Kunstgalerie aufgebaut. Dort sollen die Kunstwerke von Schülern ausgestellt werden. Ab dem neuen Schuljahr haben die jungen Künstler die Gelegenheit, ihre Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Diplomarbeiten allen Interessierten in dem neu errichteten Kunstpavillon zu präsentieren.
Bislang war das wegen der mangelnden Räumlichkeiten sehr schwierig, und die Schule organisierte provisorische Ausstellungen in den Fluren des Schulgebäudes. Zwar verlieh das der Lehreinrichtung einen besonderen Charakter, aber es störte die Schüler und Lehrer im Alltag, denn sie konnten sich in den Korridoren wegen der ausgestellten Exponate nicht frei bewegen.
Der Schuldirektor Aleksander Kuberski ist sich sicher, dass von der Einrichtung der Galerie sowohl das Kunstlyzeum als auch die Stadtbewohner profitieren: „Der Kunstpavillon wird das Aushängeschild der Schule gegenüber den Bürgern Allensteins sein. Wir hoffen, dass es sie auch dazu ermutigt, die Schule zu besuchen und zu sehen, was sie zu bieten hat.“ Die Schulleitung hatte sich seit Langem bemüht, einen Raum für Ausstellungszwecke zu schaffen. Nun gelang es dank einer Zuwendung des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe in Höhe von umgerechnet zirka 440000 Euro. Der Kunstpavillon, der bereits weitestgehend fertigstellt ist und in dem bereits künstlerische Arbeiten der besten Schüler zu begutachten sind, ist ein Gebäude mit beeindruckender Räumlichkeit mit Klimatisierung. Dank den Glaswänden können die vorbeigehenden Fußgänger die Kunstwerke auch von der Bahnhof- und Joachimstraße aus betrachten, ohne die Ausstellungshalle zu betreten. Die Fläche der Galerie beträgt 300 Quadratmeter und ihre Höhe erreicht sieben Meter. Wie Kuberski sagte, benötigt die Schule immer noch Geld, um die Galerie mit audiovisuellen Geräten und Stühlen auszustatten. Er fügte hinzu, dass der Pavillon der Anfang eines größeren Projekts sei: „Wenn alles fertig ist, werden wir Absolventen und Künstler einladen. Wir haben auch vor, verschiedene Arten von Multimedia-Aktivitäten durchzuführen oder Installationen zu arrangieren, da dies ein sehr moderner Raum sein soll. Der Schulhof ist einen halben Hektar groß, und es ist geplant, einen Kunstgarten zu errichten, in dem wir jeden Tag bis 18 Uhr Kunstwerke unter freiem Himmel zeigen möchten. Es wird schöne Bänke und Sträucher geben, und vor allem unsere künstlerischen Arbeiten.“
Seit September hat die Galerie ihre Pforten für Besucher geöffnet.    Dawid Kazanski

Veröffentlicht am 13.09.2019
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