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Bauarbeiten am Durchstich schreiten voran

Die ersten Fortschritte zeigen sich beim Bau der Schleuse, der Brücke und des Seekanals
Prestigeträchtiges, aber nicht unumstrittenes Bauprojekt: Mittels eines Durchstichs durch die Frische Nehrung entsteht im südlichen Ostpreußen ein Seekanal Foto: Screenshot Euro News

Die Bauarbeiten am geplanten Seekanal, der auf der Frischen Nehrung das Frische Haff mit der Danziger Buch verbinden soll, schreiten voran. Dieser soll der polnischen Schifffahrt einen direkten Zugang zur Ostsee sichern, ohne den Weg über den angrenzenden, russischen Teil Ostpreußens nehmen zu müssen.
Die Arbeiten werden gleichzeitig an beiden Ufern der Frischen Nehrung durchgeführt. Auf der Südseite wurden bereits die Arbeiten an den Abdichtungswänden beendet. Einen Fortschritt gibt es auch schon beim Bau der Brücke, der Schleuse und des Schifffahrtskanals. Alle Gewerke verliefen bisher gemäß dem Zeitplan. Auf der Haffseite werden Baggerarbeiten durchgeführt, die mit der Schaffung einer künstlichen Insel im Haff zusammenhängen. Die Insel entsteht 2,5 Kilometer vom Ufer entfernt, in Höhe der Ortschaft Probbernau (bei Kahlberg). Auf der Seite der Danziger Bucht werden Wellenbrecher von 400 Metern Länge gebaut. Die Arbeiten werden von einem schwimmenden 80 Meter langen Ponton aus durchgeführt. Die „schwimmenden“ Arbeiten werden durch Sturm und Wellen erschwert. Die Wellenbrecher sollen die Einfahrt der Schiffe in den Kanal erleichtern. Das Material auf dem Bauplatz reicht für den Bau des Kanals und der Straße.
Gegen den Bau des Nehrungs-Durchstichs sprachen sich wiederholt Umweltschützer aus, die nicht nur bei der Entsorgung der ausgebaggerten Erde ein Problem sehen, sondern besonders auch die Zerstörung der Nistplätze von Wasservögeln anprangern. PAZ

Veröffentlicht am 04.09.2020
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