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Junge Russen in Königsberg

Schüler besuchten Sehenswertes in der ostpreußischen Hauptstadt
Zeigten großes Interesse: Schüler am Dom Bild: J.T.

Tausende russische Schüler haben in den Frühjahrsferien die Sehenswürdigkeiten des Königsberger Gebiets kennengelernt. Viele Eltern hatten entschieden, ihre Kinder statt ins Ausland nach Nordostpreußen zu schicken. Zu den beliebtesten Zielen der Russischen Föderation zählten Sotschi, Krasnodar, St. Petersburg, Moskau und Königsberg.
Viele Reiseagenturen bieten Touren nach Königsberg an. Die Themen dieser Angebote sind sehr vielfältig. Der Schwerpunkt liegt auf einer großen Auswahl an thematischen Exkursionen mit einem reichhaltigen Programm. Grundsätzlich orientieren sie sich am Alter der Kinder. Die Schüler sollen mit der reichen Geschichte der Region vertraut gemacht werden. Sie lernen während der Ausflüge durch eine Stadt die Architektur und Geschichte kennen, besuchen Ateliers von Künstlern.
Die Schulausflüge zu zahlreichen Stadtmuseen sind interessant und faszinierend. Dort können die Schüler archäologisch Funde sehen, sich mit der Kultur und den Traditionen des Königsberger Gebiets vertraut machen.
Ein Ausflusgprogramm für Schüler trug den Namen: „Königsberg und Kaliningrad – Vergangenheit und Gegenwart“. Darin wird Königsberg als ungewöhnliche Stadt mit einer jahrhundertealten Geschichte dargestellt, die im Zentrum Europas liegt. Die Kinder besuchten den Dom, das Wahrzeichen der Stadt und wichtigste Sehenswürdigkeit. Sie bummelten durch das Fischdorf und erkundeten die Gegend der alten deutschen Villen von Amalienau.
Die Schüler besuchten auch die erhaltenen Stadttore Königstor, Sackheimer Tor, sowie die Kronprinzen-Kaserne, sowie die Bastionen Hollmann, Dönhoff und Oberteich. Zum Programm gehörten auch der Besuch des Ozeanmuseums, des Bernsteinmuseums, des Bunkers Lasch und natürlich des Grabes von Immanuel Kant. Auf dem Kneiphof konnte man die meisten Schülergruppen aus allen Ecken der Russischen Föderation antreffen, die den Reiseleitern mit Interesse zuhörten, wenn sie von der reichen Geschichte erzählten. Für die meisten von ihnen war es ungewöhnlich, die gotischen Kirchtürme des Doms und die Fassaden von Gebäuden aus der Vorkriegszeit zu sehen, was ihre Reise nach Königsberg mit einer Reise nach Westeuropa vergleichbar machte.
    Jurij Tschernyschew

Veröffentlicht am 31.05.2019
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