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Samstag, 25. Mai 2019

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Spende für die Bruderhilfe

Humanitäre Hilfe für deutsche Landsleute in Ostpreußen geht uns alle an – helfen auch Sie mit!

Liebe Leser der Preußischen Allgemeinen Zeitung,
Liebe Landsleute und Freunde Ostpreußens,

in einer Zeit, in der die Flüchtlingsströme auf dem Weg nach Europa die Berichterstattung unserer Medien beherrschen und die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, konzentriert sich die Bruderhilfe auf eine ganz wesentliche Aufgabe: Die direkte Hilfe für Mitmenschen in der Heimat Ostpreußen. Auch 74 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es zwischen Weichsel und Memel noch immer viele hilfsbedürftige deutsche Landsleute, denen es am Notwendigsten mangelt. Ein Sozialsystem, wie es in der Bundesrepublik Deutschland bekannt ist, gibt es dort nicht. Das heute dreigeteilte Ostpreußen ist von hoher Arbeitslosigkeit und Altersarmut geprägt und die medizinische Versorgung für viele Menschen kaum noch erschwinglich. Vielfach fehlt es den zumeist alleinstehenden alten Menschen an grundlegenden Dingen wie Medikamenten und Kleidung, aber im harten ostpreußischen Winter auch an Brennmaterial, um die Stuben in der kalten Jahreszeit warm zu bekommen.
Für uns Ostpreußen ist es wichtig, unmittelbar dort anzusetzen, wo die Not offensichtlich ist. Dieser Aufgabe stellen wir uns mit der Bruderhilfe Jahr für Jahr – mit Hilfe Ihrer Spenden. Aus diesem Grund wende ich mich auch heute wieder mit der Bitte an Sie, unser humanitäres Hilfswerk zu unterstützen.
In Zeiten stark ansteigender Preise bewegt sich das Einkommen der Rentner im südlichen Ostpreußen und im Memelland nahezu unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau, vielfach unterhalb des Existenzminimums. Noch dramatischer ist die Lage der russlanddeutschen Bevölkerung im Königsberger Gebiet, der es oft an einfachsten Dingen fehlt, die für uns selbstverständlich sind. Aufgrund mangelnder Perspektiven sind schon viele Russlanddeutsche in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert. Unter besonderer Obhut der Landsmannschaft Ostpreußen stehen die „Wolfskinder“, die am Ende des Zweiten Weltkrieges von ihren Familien getrennt worden sind. Viele von ihnen wurden von Litauern aufgenommen; etliche verloren ihre deutsche Identität. Erst 1990 konnten sie sich im Verein „Edelweiß-Wolfskinder“ zusammenfinden. Materielle Hilfe, aber auch menschliche Zuwendung, hat hier einen ganz besonderen Stellenwert.
Unser Ziel ist es, allen diesen in der Heimat lebenden Landsleuten eine Perspektive zu geben. Deshalb ist jeder Einzelne von uns gefragt, durch die Betreuung vor Ort oder durch seine Spenden einen Beitrag zur Linderung der Not zu leisten. Wir freuen uns über alle kleinen und großen Zuwendungen. Jeder Euro hilft und ist eine Brücke der Menschlichkeit zu unseren armen, mittellosen deutschen Landsleuten in der Heimat.

Bitte unterstützen Sie die Fortsetzung unserer humanitären und friedensstiftenden Arbeit und helfen Sie mit, bedürftigen Ostpreußen mit einer Spende zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Geben Sie ihnen das Gefühl, dass sie nicht vergessen sind! Für die Bedürftigen ist die Hilfe ein deutliches Zeichen der großen Zuneigung und Verbundenheit innerhalb der weltweiten Ostpreußenfamilie. Die Heimatkreisgemeinschaften der Landsmannschaft Ostpreußen und ihre ehrenamtlichen Helfer gewährleisten, dass jede Spende direkt und ohne bürokratischen Aufwand bei den Arbeitslosen, den Alten, Kranken und Behinderten, den Notleidenden und den kinderreichen Familien ankommt. Deutsche helfen Deutschen, Ostpreußen unterstützen heimatverbliebene Ostpreußen.

Wir geben Ostpreußen Zukunft!Stephan GrigatRechtsanwalt und NotarSprecher der Landsmannschaft OstpreußenWenn Sie helfen möchten, überweisen Sie Ihre Zuwendung bitte auf das Konto der Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V., bei der Commerzbank  IBAN: DE03 2004 0000 0630 2871 00, BIC:  COBADEHHXXX. Kontakt: Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V., Peter Wenzel, Buchtstraße 4, 22087 Hamburg, Tel. (040) 414008–25; Fax: (040) 414008–19; wenzel@Ostpreussen.de

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